5 Kommentare

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  1. ….Die wird darin bestehen, krisenfeste Sektoren aufzubauen: sei es in der Pflege, in den Schulen oder aber in der Verwaltung....

    Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen! So stellen sich also Journalisten die Welt vor, die Politik schafft „krisenfeste“ Sektoren mit … ja womit eigentlich? Wird in den Studiengängen der Journalisten nicht wenigstens ein Minimum an wirtschaftlicher Kompetenz vermittelt? Oben genannte „krisenfesten“ Sektoren finanzieren sich ausschließlich durch Transfergeld aus den wertschöpfenden Bereichen der Volkswirtschaft. Volkswirtschaften ohne Wertschöpfung kann man z.B. in Afrika zuhauf finden, wie es dabei zugeht muss man ja nicht erklären. Die aktuelle Energie- und Finanzpolitik ist nicht Teil der Lösung sondern Teil des Problems. Wir werden noch tief fallen müssen bevor das verstanden wird; wenn überhaupt.

  2. Für die DG beginnt der Lange Marsch zurück in die Realität. Auch hier hat man endlich begriffen, dass zum Betreiben eines Schiffes auch Matrosen notwendig sind und nicht nur Kapitäne und Offiziere.

  3. Wir brauchen mehr Marktwirtschaft, damit die Gesellschaft wieder sozialer wird.
    Jedoch ist unsere westliche Elite so verbl...endet, denen fällt das gar nicht mehr auf.

  4. "Wir brauchen mehr Marktwirtschaft, damit die Gesellschaft wieder sozialer wird."
    Da hätte ich aber gerne mal näher erläutert.

    Der Markt, das freie Spiel der Kräfte, das Gesetz von Angebot und Nachfrage werden zwangsläufig zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen?

    Ein eklatantes Beispiel erleben wir doch gerade: die Energiepreise am freien Markt schießen durch die Decke, und die Firmen teilen ganz selbstlos diese riesigen Gewinne, für die sie keinen Finger rühren müssen, mit den Verbrauchern, also den sozial Schwächeren? Wirklich?

    Warum wird denn lauthals nach dem Eingreifen des Staates, Übergewinnsteuern, Entlastungspaketen, Preisbremsen und dergleichen mehr gerufen?

  5. Herr Schleck,
    Dieser "freie Strommarkt" ist einer, der am besten geregelt ist.
    In einem freien Strommarkt wäre es ein "Merit-Order"-Prinzip doch sehr fraglich.
    Wie wäre es hiermit in Sachen Energie:
    Die Preisbildung den Marktkräften überlassen, nur den Ärmsten direkt helfen.
    Fossile Energierohstoffe nicht mehr künstlich verteuern. Windkraft, Fotovoltaik und „Biogas“ nicht mehr subventionieren und staatlich bevorzugen. Die Gas-Abnahme-Verträge mit Russland einhalten und Nordstream-2 öffnen.