Der Kokain-Handel nach Europa hat laut Europol beispiellose Ausmaße erreicht, angetrieben durch die hohe Produktion in Südamerika und die zunehmende Nachfrage in der EU.
Dabei setzen die Banden zunehmend auf Hightech, Drohnen und Speedboote. Die großen Seehäfen wie Antwerpen oder Rotterdam werden immer häufiger durch Schmuggelrouten über Westafrika ersetzt. Auch die Verstecke werden immer raffinierter.
Kokain wird in Industrieanlagen, Maschinen oder sogar unter Wasser am Schiffsrumpf versteckt. Banden "waschen" die Drogen auch mit Hilfe von Chemikalien in Lebensmittel, Kunststoffe oder Textilien.
dpa/sh