IWF: Corona-Rezession noch schlimmer als befürchtet

Der Internationale Währungsfonds erwartet als Folge der Corona-Krise mittlerweile eine noch ausgeprägtere Rezession als bisher.

IWF-Chefökonomin Gita Gopinath in Washington (Bild: Olivier Douliery/AFP)

IWF-Chefökonomin Gita Gopinath in Washington (Bild: Olivier Douliery/AFP)

Die Weltwirtschaft dürfte demnach 2020 um 4,9 Prozent schrumpfen. Das sei vor allem am schwächeren Konsum und an höheren Sparquoten ablesbar.

Der IWF kürzte seine Prognosen vor allem für Länder, die besonders von der Pandemie betroffen sind – darunter Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Brasilien und die USA.

Kein Land auf der Welt werde von der Rezession verschont bleiben, heißt es in der neuen IWF-Wirtschaftsprognose.

China als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, wo die Epidemie als Erstes auftrat und früher eingegrenzt wurde, dürfte dieses Jahr um ein Prozent wachsen und nächstes Jahr ein Plus von über acht Prozent verzeichnen, prognostiziert der Internationale Währungsfonds.

dpa/mh