WP7: 0,1 Sekunde schneller als Martins Sesks ist Sami Pajari bei der letzten Wertungsprüfung des Tages - damit gehen alle sieben Bestzeiten von Tag eins auf sein Konto. Pajari nimmt 14,7 Sekunden Vorsprung vor Oliver Solberg mit in den zweiten Tag.
Platz drei und vier belegen Adrien Fourmaux (+16,5) und Thierry Neuville (+24,0). Fünfter und Sechster sind Sébastien Ogier (+33,3) und Martins Sesks (+44,7). Takamoto Katsuta geht nach dem Plattfuß nicht mehr auf die letzten Kilometer.
WP6: Sami Pajari fährt auch die sechste Bestzeit des Tages vor Oliver Solberg (+3,0). Adrien Fourmaux und Thierry Neuville sind genau gleich schnell (+4,0). Eine Wertungsprüfung vor dem Tagesziel führt Pajari mit 14,1 Sekunden vor Solberg und 15,7 Sekunden vor Fourmaux. Thierry Neuville und Sébastien Ogier bleiben auf Platz vier (+23,8) und fünf (+32,4).
Takamoto Katsuta rollt mit Reifenschaden über die Ziellinie, verliert fast eine Minute und rutscht in der Wertung von Platz sechs ans Ende des Rally1-Felds auf Platz elf. Das bedeutet, dass er am Samstag als Erster auf die Strecke muss. Martins Sesks ist genau so schnell wie Fourmaux und Neuville und macht einen Satz von Platz zehn auf sechs. Rang sieben bis zehn belegen jetzt Esapekka Lappi, Josh McErlean, Elfyn Evans und Jon Armstong.
WP5: Bestzeit Nummer fünf geht ebenfalls an Sami Pajari, der die Führung über die Zehn-Sekunden-Marke hebt. Pajari hat nun 11,1 Sekunden Vorsprung vor Oliver Solberg. Zwischen Solberg und Adrien Fourmaux bleibt es eng (+0,6).
Thierry Neuville verteidigt Platz vier und liegt jetzt 19,8 Sekunden hinter Pajari und 4,9 Sekunden vor Sébastien Ogier. "Wir können im Moment nur auf Seb schauen. Es ist ein Kampf mit dem Auto - Untersteuern, Grip, Balance. Dazu kommt, dass die Aerodynamik vorne seit WP2 verändert ist, das spüre ich mehr als erwartet", sagt Neuville im WP-Ziel. "Aber wir pushen weiter."
Elfyn Evans schiebt sich ganz knapp wieder an Esapekka Lappi vorbei auf Platz acht. Platz sechs und sieben belegen Takamoto Katsuta und Josh McErlean.
WP4: Sami Pajari fährt auch die vierte Bestzeit und vergrößert die Führung um fast fünf Sekunden. Oliver Solberg liegt jetzt 9,0 Sekunden hinter Pajari - und Adrien Fourmaux liegt nur noch 0,4 Sekunden hinter Oliver Solberg. Thierry Neuville fährt die viertschnellste Zeit und bleibt auf Platz vier mit jetzt 17,4 Sekunden Rückstand auf Pajari. Neuville liegt 3,6 Sekunden vor Sébastien Ogier.

WP3: Mit 3/3 und einer Führung von 4,1 Sekunden beendet Sami Pajari die erste Schleife. Oliver Solberg bleibt auf Platz zwei vor Adrien Fourmaux, der aber nur 0,8 Sekunden hinter Solberg liegt. Thierry Neuville ist Vierter (+11,1), Sébastien Ogier bleibt auf Platz fünf (+14,6). Josh McErlean schiebt sich an Takamoto Katsuta vorbei auf Platz sechs. Esapekka Lappi erobert Platz acht von Elfyn Evans und auch Martins Sesks liegt nur noch knapp hinter Evans.
WP2: Erneut ist Sami Pajari der Schnellste. Pajari führt jetzt mit 2,9 Sekunden Vorsprung vor dem neuen Zweiten, Oliver Solberg. Adrien Fourmaux rutscht auf Platz drei (+4,1).
Thierry Neuville schiebt sich an Sébastien Ogier vorbei und belegt jetzt Platz vier mit 6,9 Sekunden Rückstand. Der Hyundai ist vorne rechts leicht beschädigt. "Ich habe einen Heuballen touchiert, das dürfte die Folge davon sein. Im Moment kämpfe ich mit dem Fahrverhalten, aber wir arbeiten daran", sagt Neuville im WP-Ziel.
WP1: Die erste Bestzeit der Rallye Estland geht an Sami Pajari im Toyota. Die Teamkollegen Elfyn Evans und Takamoto Katsuta, die als Erster und Zweiter starten müssen, sind im Nachteil und verlieren 10,0 und 10,4 Sekunden. Evans und Katsuta liegen auf Platz sechs und sieben.
Hyunda-Fahrer Thierry Neuville startet mit der fünftschnellsten Zeit in das Wochenende (+4,1). Teamkollege Adrien Fourmaux belegt Platz zwei (+2,4). Platz drei und vier belegen Oliver Solberg (+2,6) und Sébastien Ogier (+3,8) im Toyota.
Für M-Sport gibt es schon einen doppelten Rückschlag: Jon Armstrong rollt mit Reifenschaden über die Ziellinie und verliert 31,0 Sekunden, das bedeutet Platz elf. Martins Sesks ist zwei Minuten zu spät gestartet und hat deshalb 20 Strafsekunden aufgebrummt bekommen. Er liegt jetzt mit 25,2 Sekunden Rückstand auf Platz zehn hinter Teamkollege Josh McErlean (+11,4). Esapekka Lappi im dritten Hyundai ist Achter (+10,8).
wrc/km