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  • WM 2026
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Rallye Griechenland: Thierry Neuville wieder an der Spitze

26.06.202609:0526.06.2026 - 16:48
  • Griechenland
  • Motorsport
  • Rallye
  • Thierry Neuville
Der Hyundai von Thierry Neuville/Martijn Wydaeghe in den griechischen Bergen
Bild: Fabien Dufour/Hyundai Motorsport GmbH

Eine Serie von Reifenschäden wirft am ersten Tag der Rallye Griechenland schon einige Topfahrer so gut wie aus dem Rennen um den Sieg. Thierry Neuville bringt den Tag ohne Probleme hinter sich und führt Freitagabend mit knapp zehn Sekunden Vorsprung vor Sébastien Ogier. Adrien Fourmaux beendet den Tag auf Platz drei.

WP7: Thierry Neuville beendet den Tag an der Spitze. Er ist 0,4 Sekunden langsamer als Sébastien Ogier. "Das war das Beste, was ich mit den Reifen machen konnte. Schon vor der letzten WP war nicht mehr viel Gummi übrig", erklärte Neuville im Ziel. Durch eine Verwechslung war außerdem ein Ersatzreifen der weichen Mischung anstatt der harten im Auto gelandet. "Ich bin zufrieden mit dem Tag, wir sind konstant den gleichen Rhythmus gefahren - kein Risiko und die Reifen schonen. Außerdem haben wir das Auto stetig verbessert und in die richtige Richtung gearbeitet."

Neuville nimmt eine Führung von 9,7 Sekunden vor Ogier mit in den zweiten Tag. "Es ist natürlich immer schön, an der Spitze zu liegen. Aber das bedeutet zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nichts, denn die Rallye ist noch sehr lang. Auch morgen wird es wieder hart für die Autos und die Reifen."

Teamkollege Adrien Fourmaux liegt auf Platz drei, 42,4 Sekunden hinter Neuville. Platz vier und fünf belegen die M-Sport-Fahrer Josh McErlean(+1:10,1) und Martins Sesks (+1:16,9). Dahinter folgen auf Platz sechs und sieben die beiden Toyota von Takamoto Katsuta und Elfyn Evans auf Platz sechs (+1:33,2) und sieben (+2:08,4). Dani Sordo liegt nach dem Reifenschaden inzwischen wieder auf Platz acht (+2:49,5).

WP6: Die Serie der Reifenschäden setzt sich fort. Diesmal ist Jon Armstrong dran, der gerade erst seine allererste WM-Bestzeit gefahren ist. Armstong muss anhalten, um das Rad zu wechseln. Er verliert vier Minuten, denn es scheint darüber hinaus auch ein technisches Problem an dem Ford Puma zu geben. Damit rückt Adrien Fourmaux trotz seines Reifenschadens vom Vormittag wieder auf den dritten Platz.

Thierry Neuville fährt Bestzeit, ist 0,8 Sekunden schneller als Sébastien Ogier und baut die Führung wieder leicht aus auf 10,1 Sekunden. Fourmaux liegt 47,8 Sekunden hinter Neuville.

WP5: Die erste Bestzeit des Nachmittags ist eine Premiere - zum ersten Mal ist Jon Armstong der schnellste Fahrer im Feld. Sébastien Ogier ist Zweitschnellster und verkürzt den Rückstand auf Spitzenreiter Thierry Neuville, der die drittschnellste Zeit fährt, um 1,7 Sekunden auf 9,3 Sekunden. 9,6 Sekunden hinter Ogier liegt Armstrong auf Platz drei.

Platz vier bis sechs belegen Adrien Fourmaux (+32,3), Joshua McErlean (+37,5) und Martins Sesks (+44,7). Takamoto Katsuta und Elfyn Evans sind mit schon über einer Minute Rückstand Siebter (+1:05,8) und Achter (+1:36,8). Sami Pajari verliert anderthalb Minuten durch einen Plattfuß und fällt von Platz sieben auf Platz 15.

Der Hyundai von Thierry Neuville/Martijn Wydaeghe auf einer Sprungkuppe
Bild: Helena El Mokni/Hyundai Motorsport GmbH

WP4: Der nächste Reifenschaden - diesmal am Auto von Spitzenreiter Adrien Fourmaux, der 31,4 Sekunden verliert und damit besser davonkommt als seine Vorgänger Dani Sordo und Oliver Solberg. Die Führung ist Fourmaux los, er fällt aber "nur" auf Platz vier zurück. Solberg liegt inzwischen wieder auf Platz 14, Sordo auf 16.

Die Spitze übernimmt wieder Thierry Neuville. Er führt 11,0 Sekunden vor Sébastien Ogier, der die Bestzeit fährt, und 21,2 Sekunden vor einem Neuzugang auf dem Podium, Jon Armstrong.

WP3: Adrien Fourmaux fährt auch die zweite Bestzeit des Tages und übernimmt die Führung. Fourmaux liegt jetzt 1,2 Sekunden vor Neuville und schon 14,1 Sekunden vor Sébastien Ogier auf Platz drei.

Der zweite Plattfuß des Wochenendes trifft Teamkollege Dani Sordo, der knapp zwei Minuten verliert und von Platz vier aus den Top 20 rutscht. Vierter ist jetzt Sami Pajari (+21,1), auf Platz fünf rückt Jon Armstrong (+22,4).

WP2: Zum Start in den Tag sind die beiden Hyundai-Fahrer die schnellsten: Adrien Fourmaux fährt Bestzeit, Thierry Neuville ist nur 0,1 Sekunde langsamer. Damit übernimmt Neuville die Führung mit 0,7 Sekunden Vorsprung vor Fourmaux. Sébastien Ogier (Toyota) rutscht von Platz eins auf Platz drei, hat aber auch nur eine Sekunde Rückstand.

Platz vier und fünf belegen Dani Sordo (Hyundai, +4,1) und Sami Pajari (Toyota, +6,4) vor den drei Fahrern von M-Sport-Ford, Joshua McErlean (+12,2), Martins Sesks (+14,4) und Jon Armstrong (+16,3). Die beiden Toyota-Fahrer Takamoto Katsuta und Elfyn Evans, die als Erste auf die Strecke gehen müssen und dadurch im Nachteil sind, fallen auf Platz neun (+20,6) und zehn (+24,4) zurück.

Einen Rückschlag gibt es bereits für Oliver Solberg: Er rollt mit Reifenschaden ins Ziel. Solberg verliert anderthalb Minuten.

Rallye Griechenland: Neuville nach dem Auftakt auf Platz drei hinter Ogier und Katsuta

wrc/km

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