WP22: Reifenschäden zwingen Sébastien Ogier und Sami Pajari dazu, anzuhalten und das Rad zu wechseln. Das bedeutet, dass Thierry Neuville die Führung übernimmt - mit 14,8 Sekunden Vorsrpung vor Oliver Solberg und 27,7 Sekunden Vorsprung vor Elfyn Evans.
"Die Rallye ist noch nicht zu Ende und gerade ich weiß ja genau, was ich nicht tun sollte", sagt Neuville in Anspielung auf den Fehler auf den letzten Kilometern der Rallye Kroatien, der Neuville den Sieg gekostet hatte.
WP21: Bei der ersten Durchfahrt der berühmten Wertungsprüfung "Fafe" dreht Sébastien Ogier den Spieß wieder um, ist 3,0 Sekunden schneller als Thierry Neuville und baut die Führung vor Neuville wieder auf 17,3 Sekunden aus. Sami Pajari folgt auf Platz drei (+30,6). Auch für Oliver Solberg (+42,6) und Elfyn Evans (+47,2) ist das Podium noch in Reichweite.
Stand der Sonntagpunkte: Evans (5), Solberg (4), Neuville (3), Ogier (2), Katsuta (1)
WP20: "Das war ein Kampf, denn der Motor ist drei oder vier Mal ausgesprungen. Dann habe ich das Vertrauen verloren", sagt Thierry Neuville im Ziel. Trotzdem macht der Hyundai-Fahrer Boden gut, denn Toyota hat einen schwierigen Start in den Tag: Sami Pajari hat technische Probleme und Sébastien Ogier bekommt den heftigsten Regen ab.
Neuville verringert den Rückstand auf Spitzenreiter Ogier um 7,6 Sekunden auf 14,3 Sekunden. Sami Pajari ist 11,0 Sekunden langsamer als Neuville, zwischen Neuville auf Platz zwei und Pajari auf Platz drei liegen jetzt 14,9 Sekunden.
Die Bestzeit geht an Elfyn Evans, der mit Toyota-Teamkollege Oliver Solberg um Platz vier kämpft. Solberg ist aber trotz eines schleichenden Plattfußes Zweitschnellster (+1,2). Evans und Solberg trennen 7,4 Sekunden.
Auch um Platz sechs gibt es ein Duell zwischen Adrien Fourmaux (Hyundai) und Takamoto Katsuta (Toyota). Katsuta liegt nur noch 5,0 Sekunden hinter Fourmaux. Platz acht und neun belegen Dani Sordo (Hyundai) und Martins Sesks (M-Sport-Ford).
Rallye Portugal: Sébastien Ogier setzt sich ab von Thierry Neuville und Sami Pajari
wrc/km