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Radsport-Doppelpack in Ostbelgien: Premiere und Klassiker Anfang Mai

29.04.202608:32
  • Hohes Venn
  • Ostbelgien
  • Radsport
Radrennen
Illustrationsbild: © PantherMedia/Pavel1964

Radsportfans dürfen sich Anfang Mai auf ein echtes Highlight freuen: Am 6. und 7. Mai stehen in der Region zwei hochkarätige internationale Eintagesrennen auf dem Programm. Mit der Premiere von "Durch das Hohe Venn" und der 61. Austragung des traditionsreichen "Ardennenpfeils" warten gleich zwei Leckerbissen auf die Elite- und U23-Fahrer.

Verantwortlich für beide Rennen ist die "Société Flèche Ardennaise" , welche damit ihr Engagement im Nachwuchs- und Amateurradsport weiter ausbaut.

Neu im Kalender ist "Durch das Hohe Venn" ("À travers les Hautes Fagnes"), das über 161,9 Kilometer führt. Der Parcours beschränkt sich dabei keineswegs nur auf das Hohe Venn.

Gleich zu Beginn wartet eine rund 50 Kilometer lange Schleife durch den südlichen Teil der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Amel, Büllingen und Bütgenbach. Über Schoppen, Heppenbach, Andlermühle, Honsfeld, Büllingen und Bütgenbach geht es zu den ersten Schwierigkeiten des Tages mit den Anstiegen in Möderscheid und Eimerscheid. Startschuss ist um 12.15 Uhr, das Finale steigt gegen 16 Uhr in der Bahnhofsstraße in Weismes.

Ein fester Begriff im belgischen Nachwuchskalender ist seit Jahrzehnten der "Ardennenpfeil" (Flèche Ardennaise). Seit 2021 wird das Rennen rund um Stavelot ausgetragen, nachdem es zuvor fast vier Jahrzehnte lang mit Herve verbunden war. Mit dem Standortwechsel wurde die Strecke deutlich selektiver gestaltet, um den Ruf als einer der härtesten Amateurklassiker Belgiens weiter zu festigen.

In diesem Jahr stehen 174 Kilometer auf dem Programm – inklusive legendärer Anstiege wie Côte de Wanne und Côte du Stockeu, die auch von Lüttich-Bastogne-Lüttich bestens bekannt sind.

Mit zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Tagen versprechen sich die Veranstalter eine höhere Attraktivität für die Teams. Ziel ist es, noch mehr starke Mannschaften in die Region zu locken und damit ein hochkarätiges Starterfeld zu präsentieren.

Christophe Ramjoie

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