WP16: Die letzte Wertungsprüfung des Tages wird abgesagt. Durch den heftigen Regen ist die Strecke unpassierbar, urteilen die Veranstalter. Am Sonntag sind ab 6:09 Uhr belgischer Zeit noch vier Wertungsprüfungen zu fahren.
WP15: Sami Pajari fährt Bestzeit und schiebt sich an Esapekka Lappi vorbei auf den dritten Platz. Takamoto Katsuta ist Zweitschnellster und nimmt 1:25,5 Minuten Vorsprung vor Adrien Fourmaux mit auf die letzten Kilometer des Tages. Pajari liegt 5:29,1 Minuten zurück, Lappi auf Platz vier 6:18,5 Minuten.
WP14: Jetzt ist auch Thierry Neuville draußen! Nach einem ersten Stopp, um zwei Reifen zu wechseln, hält Neuville erneut an - die Bilder lassen auf einen dritten Reifenschaden schließen. Im Endeffekt zwingt eine gebrochene Antriebswelle Neuville zur Aufgabe.
Seine Teamkollegen Adrien Fourmaux und Esapekka Lappi rücken auf Platz zwei und drei. Takamoto Katsuta führt mit 1:07,5 Minuten vor Fourmaux und 5:32,3 Minuten vor Lappi. Nur 1,5 Sekunden hinter Lappi belegt Sami Pajari Platz vier.
Durch die ganzen Ausfälle liegt WRC2-Starter Robert Virves jetzt auf Platz fünf.
UPDATE: Oliver Solberg und Sébastien Ogier sind raus! Die beiden schaffen es nach der WP13 nicht zurück zum Service, weil Schlamm in den Motorraum eingedrungen ist und die Lichtmaschinen dadurch den Geist aufgegeben haben, wie der stellvertretende Teamchef Juha Kankkunen erklärt.
Dadurch rückt Takamoto Katsuta an die Spitze, Thierry Neuville und Adrien Fourmaux finden sich auf Platz zwei und drei wieder. Neuville liegt 1:07,5 Minuten hinter Katsuta, zwischen Neuville und Fourmaux liegen nur 0,7 Sekunden.
Kankkunen hat die Safari-Rallye Kenia drei Mal selbst gewonnen. "Ich bin schon so oft hier gewesen, dass mich nichts mehr überrascht. Aber die Bedingungen sind wirklich schwierig. Die Autos sind eigentlich dafür gebaut, aber bei diesen Bedingungen gerät der Schlamm einfach überall hin. Wasser ist nicht so schlimm, aber Matsch bleibt nunmal kleben."

WP13: "Sleeping Warrior" wird zur Schlammschlacht - und bringt den ersten Ausfall: Elfyn Evans stellt seinen Toyota mit gebrochener Radaufhängung ab. Dadurch rückt Sébastien Ogier auf Platz zwei, Takamoto Katsuta ist nun Dritter.
Oliver Solberg muss aufpassen, dass er nicht noch einen Reifenschaden kassiert, und ist eine Minute langsamer als die Bestzeit von Sébastien Ogier. Solberg bleibt aber an der Spitze des Toyota-Trios mit 42,6 Sekunden Vorsprung vor Ogier. Katsuta hat 1:33,6 Minuten Rückstand auf Solberg.
Thierry Neuville hat einige Mühe, sich durch den tiefen Matsch zu kämpfen, und ist anderthalb Minuten langsamer als Ogier. Noch mehr Zeit lässt Teamkollege Adrien Fourmaux liegen, der knapp zwei Minuten verliert und hinter Neuville rutscht. Neuville ist jetzt Vierter mit 2:41,1 Minuten Rückstand auf Solberg, nur 0,7 Sekunden dahinter liegt Fourmaux auf Platz fünf. Beide Hyundai rollen erneut mit überhitztem Motor ins Ziel. "Ich hoffe, dass ich weiterfahren kann", schüttelt Fourmaux den Kopf.
Esapekka Lappi im dritten Hyundai ist Sechster mit 4:41,1 Minuten Rückstand. Sami Pajari (Toyota) beendet den Vormittag auf Platz sieben (+6:21,8).
WP12: Nach Sébastien Ogier trifft es auch Oliver Solberg, Elfyn Evans und Sami Pajari - die Top vier von Freitagabend haben alle Reifenschäden kassiert. Pajaris hinterer rechter Reifen explodiert förmlich und wie Ogier muss nun auch Pajari anhalten, um das Rad zu wechseln. Pajari, der gerade auf Platz drei gerückt war, fällt auf Platz acht zurück.
Elfyn Evans rollt sogar mit doppeltem Reifenschaden über die Ziellinie. "Die Veranstalter haben die Vorrichtungen, um das Kurvenschneiden zu unterbinden, nach den Erkundungsfahrten versetzt. Das ist einfach nicht richtig! Ich bin da voll reingeknallt und das ist das Resultat. Eine Unverschämtheit", schimpft Evans - der sonst nie laut wird - im Ziel.
Wie Evans kassiert auch Oliver Solberg auf den letzten Kilometern einen doppelten Reifenschaden und beschwert sich heftig darüber. "Was die FIA und die Veranstalter getan haben, ist unglaublich. Sie haben diese Sticks versetzt und uns dann ein Handyvideo geschickt. Aber jetzt liegt alles quer und quer, Steine überall. Das ist einfach nur gefährlich - und sie reden von Sicherheit." Solberg verliert 21,7 Sekunden, Evans 20,7 Sekunden auf die Bestzeit von Sébastien Ogier.
Solberg verteidigt die Führung mit 22,6 Sekunden vor Evans. Sébastien Ogier rückt schon wieder auf Platz drei, er hat jetzt 1:46,3 Minuten Rückstand. Adrien Fourmaux ist bester Hyundai-Fahrer auf Platz vier, nur 2,4 Sekunden hinter Ogier. Thierry Neuville ist schneller als Takamoto Katsuta und liegt nur noch 0,3 Sekunden hinter ihm.
WP11: Ein Reifenschaden kostet Sébastien Ogier mehr als zwei Minuten, es geht von Platz zwei auf Platz fünf. Ogier liegt aber nur 5,7 Sekunden hinter Adrien Fourmaux. Oliver Solbergs Führung beträgt jetzt wieder 23,6 Sekunden. Auf Platz zwei gerückt ist Elfyn Evans. Platz drei belegt Sami Pajari (+1:37,9).
Thierry Neuville verliert 30,0 Sekunden und rutscht von Platz fünf auf sieben. "Eigentlich war es eine gute WP. Es hängt immer davon ab, wie viel Risiko man eingehen möchte. Es ist ein langer Tag", sagt Neuville dem WRC-Fernsehen im Ziel. Neuville liegt jetzt 5,5 Sekunden hinter Takamoto Katsuta und 8,1 Sekunden hinter Sébastien Ogier.
Rallye Kenia: Solbergs Führung schmilzt - Neuville klettert auf Platz fünf
wrc/km