WP2: Die Bedingungen der zweiten Wertungsprüfung sind besser. Sébastien Ogier fährt Bestzeit und schiebt sich an Takamoto Katsuta vorbei auf Platz drei, nimmt Spitzenreiter Oliver Solberg aber nur 4,2 Sekunden ab. Solberg verteidigt die Führung mit 33,3 Sekunden Vorsprung vor Elfyn Evans und 1:05,1 Minuten vor Ogier. Platz vier und fünf belegen Katsuta (+1:15,3) und Sami Pajari (+2:06,4).
Wieder sind die fünf Toyota-Fahrer schneller als die drei Hyundai, die - wie auch die beiden M-Sport-Ford - mit Überhitzung kämpfen, weil die Kühler mit Schlamm verstopft sind. Thierry Neuville verliert 12,8 Sekunden, Adrien Fourmaux sogar 24,9 Sekunden. Neuville bleibt aber auf Platz sechs mit 2:21,9 Minuten Rückstand auf Solberg und 15,5 Sekunden auf Pajari.
Adrien Fourmaux rutscht hinter Jon Armstrong im Ford Puma von M-Sport (+2:32,2), Fourmaux ist nur noch Achter mit 2:38,1 Minuten Rückstand. Esapekka Lappi belegt Platz neun (+2:52,9). Der letzte der Topfahrer, Joshua McErlean (M-Sport), liegt hinter mehreren WRC2-Fahrern auf Platz 14 mit 4:11,4 Minuten Rückstand.
Tag zwei der Safari-Rallye Kenia startet Freitagmorgen um 5:33 Uhr belgischer Zeit.
WP1: Zum Start der Rallye Kenia bringt heftiger Regen schon riesige Abstände. Elfyn Evans und Oliver Solberg werden als die beiden Ersten auf der Strecke noch einigermaßen verschont. Solberg, der sich von den Bedingungen nicht einschüchtern lässt, fährt Bestzeit und führt die Rallye jetzt an - mit 30,0 Sekunden vor Evans!
Alle anderen Fahrer verlieren noch mehr Zeit. Sébastien Ogier fährt die drittschnellste Zeit (+1:09,3). Takamoto Katsuta ist trotz eines Problems mit dem Intercom-Kommunikationssystem zwischen Fahrer und Beifahrer noch Viertschnellster (+1:15,7). Platz fünf belegt Sami Pajari (+2:10,2).
Hinter den fünf Toyota-Fahrern belegt Thierry Neuville im Hyundai den sechsten Platz (+2:13,3). "Wir hätten ein Boot gebraucht - oder einen Panzer, auf jeden Fall kein Rallye-Auto. Ich war sehr vorsichtig, denn die Rallye ist noch lang", sagt Neuville im Ziel. Teamkollege Adrien Fourmaux liegt hinter Neuville auf Platz sieben (+2:17,4). Esapakka Lappi im dritten Hyundai ist Neunter hinter Jon Armstrong im M-Sport-Ford.
Für Thierry Neuville ist es der 185. Start in der Rallye-Weltmeisterschaft - damit überholt er keinen geringeren als Sébastien Loeb. Neuville liegt in der Liste der meisten WM-Starts jetzt auf Platz sechs. Spitzenreiter ist Jari-Matti Latvala mit 212 Starts.
wrc/km