Beim 7,5-km-Sprint der Frauen bei den Olympischen Spielen in Antholz hat Maya Cloetens eine starke Vorstellung gezeigt. Die Belgierin blieb in beiden Schießeinlagen fehlerfrei und überzeugte zudem mit einer guten Laufzeit. Am Ende belegte sie Platz 26 mit 1:37,0 Minuten Rückstand.
Auch Lotte Lie startete engagiert in den Wettkampf. Nach solidem Beginn unterliefen ihr jedoch ein Fehler, wodurch sie sich schließlich auf Rang 39 einreihte.
Als dritte Belgierin war Eve Bouvard am Start. Mit jeweils einem Fehler in beiden Schießeinlagen wurde sie 74. und verpasste die Qualifikation für die Verfolgung.
Der Sieg ging an die Norwegerin Maren Kirkeeide vor der Französin Océane Michelon und deren Landsfrau Lou Jeanmonnot.
Cloetens: "Ein bisschen unerwartet"
"Es kommt schon ein bisschen unerwartet. Ich war in den letzten zwei Tagen ein wenig krank. Ich habe es geschafft, beim Schießen fehlerfrei zu bleiben, und auch beim Laufen habe ich alles gegeben", so Cloetens. "Ich wusste, dass ein Sprint nur 25 Minuten dauert, und habe all meine Energie investiert. Ich weiß, dass es keine 100 Prozent sind."
Es war bereits das fünfte Mal in dieser Saison, dass Cloetens im Sprint fehlerfrei blieb – eine Disziplin, die ihr offenbar besonders liegt.
Mit gemischten Gefühlen blickte Lotte Lie auf das Rennen zurück, da sie ein Fehler im zweiten Schießen eine deutlich bessere Platzierung gekostet hat. Nun gilt die ganze Aufmerksamkeit der beiden der Verfolgung am Sonntag.
Radio-Interview mit Maya Cloetens auf Französisch im Player:
Christophe Ramjoie