WP13: Die letzte Bestzeit des Tages auf der Wertungsprüfung "Monaco Circuit" in den Straßen von Monaco mit unter anderem der berühmten Rascasse-Kurve geht an Adrien Fourmaux - die erste Bestzeit für Hyundai in diesem Jahr. Oliver Solberg beendet auch den dritten Tag als Spitzenreiter mit 59,3 Sekunden Vorsprung vor Elfyn Evans und 1:25,3 Minuten vor Sébastien Ogier.
Hinter den drei Toyota bleiben die Hyundai-Fahrer Fourmaux und Thierry Neuville auf Platz vier und fünf. Fourmaux liegt 6:02,9 Minuten hinter der Spitze, Neuville 7:23,0 Minuten. Jon Armstrong (M-Sport) verteidigt Platz sechs mit 10:03,9 Minuten Rückstand vor WRC2-Starter Leo Rossel und M-Sport-Teamkollege Grégoire Munster auf Platz acht.
Bei den enormen Abständen sind keine großen Verschiebungen mehr zu erwarten, wenn alle Fahrer durchkommen. Das wird allerdings auch am letzten Tag keine leichte Aufgabe, denn es soll in der Nacht in der Gegend um den Col de Braus (WP14-16) und den Col de Turini (WP15-17) schneien. Der Sonntag startet um 8:05 Uhr.
WP12: Die zweite Durchfahrt der WP La Bréole-Bellaffaire wird wieder zur Schlitterpartie, alle geraten auf den verschneiten und vereisten Passagen auf Abwege - mal mehr, mal weniger. Hayden Paddon rutscht in ein Feld und muss von den Zuschauern wieder zurück auf die Strecke gedrückt werden. Er verliert rund sechs Minuten. Sami Pajari schafft es nicht ins Ziel.
Auch Spitzenreiter Oliver Solberg, der als letzter Starter der Topfahrer die beste Streckenposition hat, rutscht einen kleinen Abhang hinunter in ein Feld. Solberg reagiert geistesgegenwärtig: Er fährt eine Schleife, nimmt Anlauf und schafft es wieder zurück auf die Straße - und fährt Bestzeit!
Elfyn Evans ist Zweitschnellster (+1,9) und liegt nun 1:04,7 Sekunden hinter Solberg. Evans baut den Vorsprung vor Sébastien Ogier und Platz drei auf 26,6 Sekunden aus. Thierry Neuville überlebt einen Dreher und liegt nach wie vor auf Platz fünf (+7:29,5) hinter Adrien Fourmaux (+6:13,8 auf Solberg).

WP11: Oliver Solberg fährt Bestzeit und baut die Führung wieder auf über eine Minute aus (+1:02,8). Elfyn Evans ist Zweitschnellster und vergrößert seinen Puffer auf Sébastien Ogier wieder auf 10,3 Sekunden. Adrien Fourmaux ist schneller als Thierry Neuville, zwischen Platz vier und fünf liegen nun 54,9 Sekunden.
WP10: "Das waren 27 Minuten 49 Sekunden purer Stress", sagt Thierry Neuville im Ziel. "Im Vergleich zu den Erkundungsfahrten schwarz und weiß" - und das buchstäblich, denn bei den Erkundungsfahrten Anfang der Woche lag im Gegensatz zu Samstagmorgen auf den Straßen der WP10 von La Bréole nach Bellaffaire noch keine dicke Schneeschicht.
Neuville ist 21,3 Sekunden langsamer als Sébastien Ogier. Auf Teamkollege Adrien Fourmaux und Platz vier macht er 12,8 Sekunden gut, liegt jetzt 47,3 Sekunden hinter Fourmaux. Jon Armstrong auf Platz sechs hat inzwischen mehr als zweieinhalb Minuten Rückstand auf Neuville.
Nur Elfyn Evans kommt beinahe an die Zeit von Ogier heran. Er ist 3,5 Sekunden langsamer, bleibt aber auf Platz zwei vor Ogier. Zwischen den beiden Teamkollegen liegen jetzt allerdings nur noch 3,0 Sekunden. Auch Oliver Solberg ist 20,5 Sekunden langsamer als Ogier, Solberg führt aber immer noch mit 51,4 Sekunden Vorsprung.
Rallye Monte-Carlo: Solberg verteidigt die Führung - Neuville rutscht auf Platz fünf
wrc/km