WP9: Die letzten Kilometer des Tages werden erneut zur Herausforderung mit Schnee und Schlamm. Thierry Neuville schlittert in den Graben, wird aber von Fans zurück auf die Straße gedrückt und kann weiterfahren. Neuville verliert knapp drei Minuten und gibt Platz vier an Adrien Fourmaux ab. Joshua McErlean kommt nicht ins Tagesziel.
Oliver Solberg beendet den Tag als Spitzenreiter mit 1:08,4 Minuten Vorsprung vor Elfyn Evans. Sébastien Ogier liegt nur noch 6,5 Sekunden hinter Evans' zweitem Platz. Adrien Fourmaux hat auf Platz vier jetzt schon über fünf Minuten Rückstand (+5:05,2), Thierry Neuville liegt mehr als sechs Minuten hinter der Spitze (+6:05,3).
Auch dahinter sind die Abstände groß. Die Plätze sechs bis neun belegen Jon Armstrong (+7:18,8), Hayden Paddon (+7:42,1), Grégoire Munster (+9:17,9) und Takamoto Katsuta (+10:00,8).
WP8: Thierry Neuville verliert 35,1 Sekunden auf die Bestzeit von Sébastien Ogier. Was ist schiefgelaufen? "Eigentlich nichts. Ich habe nur die ganze Zeit zu kämpfen." Neuville liegt jetzt 1:07,3 Minuten hinter dem dritten Platz von Ogier.
Adrien Fourmaux war zu spät an der Stempelkontrolle und bekommt 30 Sekunden Zeitstrafe. "Wir hatten ein elektronisches Problem und dann noch ein Problem auf der Verbindungsetappe. Jon Armstrong hat uns geholfen, das war echtes Fair Play, vielen Dank!"
Fourmaux bleibt aber auf Platz fünf, weil Armstrong wegen eines Reifenschadens über drei Minuten Zeit verliert. Armstrong verteidigt Platz sechs vor Hayden Paddon, der seinerseits auch 30 Sekunden Zeitstrafe auf dem Konto hat.
Oliver Solberg liegt nach wie vor an der Spitze mit 1:05,6 Minuten Vorsprung. Zwischen Elfyn Evans auf Platz zwei und Sébastien Ogier auf Platz drei liegen nur 18,6 Sekunden.
WP7: Oliver Solberg hängt die nächste Bestzeit dran und führt jetzt mit 1:07,0 Minuten vor Elfyn Evans. Sébastien Ogier ist Zweitschnellster und nimmt Thierry Neuville 15,5 Sekunden ab. Zwischen Ogier auf Platz drei und Neuville auf Platz vier liegen jetzt 32,2 Sekunden.
Adrien Fourmaux kämpft sich ohne Handbremse durch die WP. Fourmaux verteidigt Platz fünf vor Jon Armstrong, allerdings nur mit 0,2 Sekunden Vorsprung. An Takamoto Katsutas Toyota streikt die Servolenkung. Katsuta verliert seinen siebten Platz an Hayden Paddon.

WP6: Thierry Neuville macht auf Eis und Schnee wieder Zeit gut auf Sébastien Ogier und liegt jetzt wieder näher an Platz drei. Neuville nimmt ihm 12,1 Sekunden ab und hat jetzt 16,7 Sekunden Rückstand auf Ogier. Die Bestzeit geht an Oliver Solberg, der die Führung vor Evans wieder auf mehr als eine Minute ausbaut (+1:04,2).
WP5: Oliver Solberg rollt mit einem schleichenden Plattfuß an seinem Toyota über die Ziellinie, verliert 27,2 Sekunden auf Elfyn Evans und liegt trotzdem noch mit 43,5 Sekunden in Führung. Sébastien Ogier ist Zweitschnellster und festigt Platz drei (+1:19,0).
Thierry Neuville verliert 30,0 Sekunden, bleibt aber auf Platz vier (+1:47,8). "Das Gefühl fehlt immer noch, außerdem sind die Bedingungen besser als erwartet. Ich war zu vorsichtig", sagt Neuville dem WRC-Fernsehen. Adrien Fourmaux schiebt sich an Jon Armstrong vorbei und ist nun Fünfter.
WP4: Auch an Tag zwei ist Oliver Solberg der schnellste Mann im Feld. Solberg ist 19,1 Sekunden schneller als Thierry Neuville und 26,5 Sekunden schneller als Elfyn Evans. Solberg baut die Führung vor Evans auf über eine Minute (1:10,7) aus. Sébastien Ogier ist Dritter (+1:41,4).
Hinter dem Toyota-Trio bleibt Thierry Neuville im Hyundai auf Platz vier, rückt aber bis auf 3,6 Sekunden an Ogier heran. "Das Feeling mit den Reifen ist besser, aber noch nicht wirklich gut." Neuville liegt 31,1 Sekunden vor Jon Armstrong (M-Sport) und Platz fünf. Die Plätze sechs bis neun belegen Adrien Fourmaux (Hyundai), Takamoto Katsuta (Toyota), Hayden Paddon (Hyundai) und Grégoire Munster (M-Sport).
Rallye Monte-Carlo: Solberg übernimmt die Führung - Neuville klettert auf vier
wrc/km