WP3: Es wird immer verrückter - jetzt spielt auch noch Nebel eine Rolle! Die Fahrer klagen allesamt über mangelnde Sicht. Sébastien Ogier hat als Erster auf der Strecke noch Glück und beendet den Tag mit der Bestzeit. Oliver Solberg fährt die zweitschnellste Zeit (+7,0) und beendet den Tag als Spitzenreiter.
Thierry Neuville ist Drittschnellster (+10,6). Teamkollege Adrien Fourmaux dreht sich kurz vor der Ziellinie und verliert 45,8 Sekunden. Nach sieben Startern wird die Wertungsprüfung abgebrochen, die restlichen Fahrer - darunter Jon Armstrong und Hayden Paddon - erhalten eine Forfait-Zeit.
Oliver Solberg führt nach Tag eins mit 44,2 Sekunden vor Elfyn Evans. Sébastien Ogier und Thierry Neuville rücken auf Platz drei (+1:08,6) und vier (+1:25,9). Jon Armstrong ist jetzt Fünfter (+1:34,5) vor Adrien Fourmaux (+1:44,8). Takamoto Katsuta und Hayden Paddon belegen Platz sieben (+2:24,0) und acht (+2:55,2). Der zweite Tag der Rallye Monte-Carlo startet am Freitag um 9:04 Uhr.
WP2: Die neue Saison ist kaum gestartet, schon reiben sich die Rallye-Fans die Augen. Schnee und Eis machen die zweite Wertungsprüfung Esclangon/Seyne-les-Alpes zur Rutschpartie. Oliver Solberg kommt am besten durch und ist 31,1 Sekunden schneller als der nächste Verfolger Elfyn Evans. Solberg übernimmt die Führung mit 25,5 Sekunden Vorsprung.
Neuling Jon Armstrong ist nur 3,4 Sekunden langsamer als Evans und klettert in der Wertung auf den dritten Platz (+1:03,3) - bei seiner zweiten Wertungsprüfung in der Königsklasse. Allerdings war Armstrong kurz vor dem Ziel im Graben und muss hoffen, dass es keinen größeren Schaden an seinem Ford Puma gibt.
Sébastien Ogier, der über die Reifen schimpft, fällt von Platz drei hinter Armstrong und Adrien Fourmaux (+1:06,0) auf den fünften Platz zurück (+1:15,6). Thierry Neuville fährt die viertschnellste Zeit und klettert von Platz neun auf sechs. Neuville liegt 6,7 Sekunden hinter Ogier. Platz sieben bis neun belegen Takamoto Katsuta, Grégoire Munster (mit defekter Servolenkung) und Hayden Paddon.
Zwei Fahrer sind von der Strecke gerutscht und kommen nicht ins Ziel: Sami Pajari (Toyota) und Josh McErlean (M-Sport).
WP1: Die erste Bestzeit des Jahres geht an Elfyn Evans im Toyota, der 5,6 Sekunden schneller ist als Teamkollege Oliver Solberg. Auch der dritte Platz geht an Toyota mit Weltmeister Sébastien Ogier (+12,0).
Thierry Neuville erlebt einen schwierigen Start und ist 43,5 Sekunden (!) langsamer als Evans. "Null Vertrauen! Die Bedingungen sind schwierig. Die Reifen sind auch nicht die richtigen. Aber mal schauen, wie es am Ende der Schleife aussieht. Hier war das Risiko für Reifenschäden sehr hoch mit vielen losen Steinen. Vielleicht wird es auf der letzten Wertungsprüfung besser, aber es wird schwierig, den Zeitverlust aufzuholen."
Neuville hatte sich wie die meisten Rivalen für Schnee- und Spikereifen entschieden, Evans und Ogier sind mit Supersoft- und Spikereifen losgefahren. Teamkollege Adrien Fourmaux verliert "nur" 19,9 Sekunden auf Evans, Hayden Paddon ist 49,0 Sekunden langsamer als die Bestzeit.
In der Wertung liegt Neuville nach der ersten Wertungsprüfung nur auf Platz neun hinter Grégoire Munster (M-Sport, +42,3). Adrien Fourmaux ist Vierter hinter den Toyota von Evans, Solberg und Ogier. Platz fünf belegt Takamoto Katsuta (Toyota, +27,1) vor dem Neuling bei M-Sport, Jon Armstrong (+34,4).
wrc/km