Amateurfußball: Saison definitiv gelaufen

In dieser Saison wird kein Amateurfußball mehr gespielt, weder bei den Männern noch bei den Frauen. Das hat der belgische Fußballverband diese Woche beschlossen.

Fußballplatz Eupen (Bild: Max Kirchens/BRF)

Illustrationsbild: Max Kirchens/BRF

Die aktuelle Corona-Lage mache es unmöglich, den Spielbetrieb Mitte Februar wieder aufzunehmen, wie man ursprünglich gehofft hatte.

Die Spiele, die in dieser Saison stattgefunden haben, werden annulliert. Es wird in den Fußballklassen keine Meister, keine Aufsteiger und keine Absteiger geben.

Ausnahmen gelten nur für den Jugendfußball bis zu den Unter-13-Jährigen.

Beim Profifußball in der ersten Division wird die Saison wie geplant fortgesetzt.

belga/rtbf/vrt/est

2 Kommentare
  1. Damien Leusch

    Entschuldigung, aber auch als treuer AS Eupen Fan muss ich sagen, dass man dasselbe auch im Profifussball machen sollte. Und kommt mir jetzt nicht mit „… aber die Arbeitsplätze“. JA! Die und so ziemlich alle anderen, die momentan ausbluten, weil man nichts anderes machen möchte als Lockdown. Es bedarf endlich neuer Lösungen die Perspektive geben und nicht jene die Angst schüren und den Unmut weiter antreiben. Schaut einfach mal nach die Niederlande, wie das enden kann…

    Gruß Damien

  2. Lutz-René Jusczyk

    Herr Leusch, ein grundlegendes Problem scheint mir in der Tat darin zu liegen, dass die Politik nicht mehr in der Lage ist, den Menschen langfristige Perspektiven aufzuzeigen, wie wir aus der Pandemie herauskommen.
    Die Bürger/-innen sind nach über einem Jahr der Einschränkungen und Lockdowns Corona-müde und nun kommen auch noch die Hiobsbotschaften über weitaus ansteckendere Mutanten und ausbleibende Impfstoff-Lieferungen hinzu.
    Mit Blick auf den Herbst und Winter 2021 werden wir keine andere Wahl haben, als uns effektivere Konzepte einfallen zu lassen, um Risikogruppen besser zu schützen, weil die Nebenwirkungen, die von Shut- und Lockdowns ausgehen, sowohl finanziell, als auch im Hinblick auf die psychische Gesundheit der Bürger, so hoch sind, dass ein derartiger Zustand untragbar sein wird.
    Mir schwebt eine Zukunft vor, in der es gelungen ist, die vulnerablen Gruppen soweit zu schützen, dass alle anderen einigermaßen ihrem normalen Alltag wieder nachgehen können, ohne dass es dadurch zu einer Überlastung der Krankenhäuser kommt.