Ein Leichtathlet an der Spitze des flämischen Turnverbands

Tim Moriau ist der neue Top-Sportmanager für den flämischen Gymnastik-Verband. Das ist überraschend, denn Moriau kommt eigentlich aus der Leichtatheletik.

Tim Moriau beim Training mit dem belgischen Athlet Isaac Kimeli (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Tim Moriau beim Training mit dem belgischen Athlet Isaac Kimeli (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Seit dem 14. Dezember leitet Tim Moriau die Spitzensportpolitik des flämischen Turnverbandes. Für manche kommt das überraschend, denn bislang war er als Trainer der Leichtathleten Isaac Kimeli, Jeroen D’hoedt und Robin Hendrix bekannt. Doch Moriau sagt, er sei in allen Bereichen sehr ehrgeizig.

„Ich habe ein großes Netzwerk im Topsport. Bei der Leichtathletik bin ich zwar ein Coach, aber beim Turnverband bin ich Manager. In diesem Bereich habe ich viel Erfahrung“, erklärt Moriau.

„Mein erstes Ziel ist, das Damen-Team zu stärken. Aber da müssen wir nicht viel ändern. Die Coaches und die Struktur sind sehr gut“, so Moriau. Nina Derwael ist bei den Frauen derzeit das große Aushängeschild.

„Doch die Männer sind noch nicht so erfolgreich. Da müssen wir mit der Zeit bessere Strukturen aufbauen“, findet der Sportmanager. „Ziel bei den Männern ist es, sich für Olympia 2024 zu qualifizieren.“ Dafür brauche es ein gutes Ergebnis bei der WM in Antwerpen 2023. Ein ehrgeiziges Ziel, weiß Moriau. Das Potenzial sei aber schon da, doch die Struktur müsse noch verbessert werden.

cr/rasch