Sonja Cloot hat zu ihrem Rücktritt als ÖSHZ-Präsidentin von Lontzen Stellung bezogen. Als Grund gab sie an, fälschlicherweise den Namen einer ehemaligen Mitarbeiterin in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats genannt zu haben.
Cloot erklärte, sie habe unmittelbar erkannt, dass die Nennung falsch gewesen sei. In ihrer Funktion als ÖSHZ-Präsidentin müsse sie besonderen Maßstäben gerecht werden. Deshalb habe sie die Konsequenzen gezogen.
Cloot betont, dass sie die Entscheidung eigenständig getroffen habe. Zuvor habe sie jedoch den Rat ihrer Partei gesucht und Gespräche mit dem Koalitionspartner Energie geführt.
Kritik an ihrer Personalpolitik, die Ratsmitglied Roger Franssen als desaströs bezeichnet hatte, weist sie indirekt zurück. Sie könne nicht beurteilen, auf welche Informationen sich seine Aussagen stützten. Franssen sei kein Mitglied des Sozialhilferates.
Ihren Sitz im Gemeinderat behält Cloot. Sie will weiterhin Teil der Mehrheit bleiben und sich konstruktiv in die gemeinsame politische Arbeit einbringen.
dog/ake