Im Hohen Venn dauern die Löscharbeiten nach dem Brand weiter an. Am Donnerstag sind rund 70 Einsatzkräfte vor Ort gewesen. Dazu gehören Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz, Forstverwaltung und das Rote Kreuz. Auch ein Hubschrauber der deutschen Polizei hat die Einsatzkräfte unterstützt.
Das feuchte Wetter hat verhindert, dass sich das Feuer stärker neu entfacht. Die Einsatzkräfte sichern weiter Gebiete im Nordosten und Nordwesten. In den kommenden Tagen soll auch ein umgebautes Forstfahrzeug zum Einsatz kommen. Es trägt einen Tank mit 10.000 Litern Wasser und eine leistungsstarke Pumpe des Zivilschutzes.
Ein ähnliches Gefährt aus Deutschland war letztes Wochenende im Venn im Einsatz. Einem Unternehmen aus Weismes ist es gelungen, es kurzfristig nachzubauen.
Das Brandgebiet bleibt für die Öffentlichkeit gesperrt. Auch die N68 zwischen der Kreuzung Belle-Croix und Eupen bleibt geschlossen.
Die Einsatzkräfte bereiten sich auf ungünstigere Wetterbedingungen vor. Die Vorhersagen kündigen wieder deutlich günstigere Bedingungen für Brände an.
mitt/okr