Nach dem Großbrand im Hohen Venn haben Wissenschaftler der Universität Lüttich eine Taskforce gegründet. Geleitet wird die neue Arbeitsgruppe von der Professorin Sybille Mertens. Sie ist Beraterin an der Universität Lüttich für den ökologischen und sozialen Wandel.
Die Taskforce soll die Schäden untersuchen und Maßnahmen für den Schutz des Naturgebiets entwickeln. Dabei geht es auch um die langfristige Zukunft des Hohen Venns. Die Wissenschaftler wollen einen Plan für die kommenden hundert Jahre erarbeiten.
Durch die Zerstörung von Moorflächen könnten unter anderem die Hochwassergefahr und die Belastung von Gewässern steigen. Außerdem droht die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten.
Mit der Initiative wollen die Wissenschaftler proaktiv handeln. Zugleich bedauern sie, dass frühere Warnungen vor den Folgen des Klimawandels nicht ausreichend gehört wurden. Die Wissenschaftler fordern auch eine bessere Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.
avenir/dop