Die Luftqualität in den betroffenen Gebieten des Hohen Venns wird wegen des Großbrandes verstärkt überwacht. Das wissenschaftliche Institut für den öffentlichen Dienst ISSeP hat dafür zusätzliche Messgeräte eingesetzt.
Gemeinsam mit der wallonischen Luft- und Klimaagentur AWAC sowie den Behörden vor Ort überwacht das Institut die Auswirkungen von Rauch und Brand. Bereits seit dem 17. August messen sieben zusätzliche Mikrosensoren an strategischen Orten die Konzentration von Feinstaub. Dazu gehören unter anderem Mont-Rigi, Bütgenbach, Jalhay und Hockai.
Insgesamt stehen damit acht Mikrosensoren für die Überwachung zur Verfügung. Am 20. August kamen zwei mobile Messstationen hinzu. Sie stehen in einer Schule in Eupen und in einer Gemeindeschule in Jalhay.
Die Stationen messen Kohlenmonoxid sowie Feinstaub. Auch feste Messstationen in Vielsalm und Membach liefern Daten. Erste Ergebnisse werden frühestens ab dem 24. August erwartet. Eine weitere Untersuchung von Regenwasser soll in der kommenden Woche folgen.
mitt/js