Ein Schafhalter in der Nähe von Verviers hat nach mehreren Wolfsangriffen innerhalb eines Monats massive Verluste an seinem Bestand beklagt. Das berichtet die Zeitung La Meuse. Auf einem Gelände am Waldrand von Mariomont zwischen Jalhay und Verviers wurden nach Angaben des Halters Charles Parotte zehn Schafe bei insgesamt sechs Angriffen getötet
Der Betrieb hält seit Jahrzehnten rund 40 Schafe, die unter anderem zur natürlichen Pflege einer Weidefläche dienen. Parotte erklärte, die Tiere seien bereits im Vorjahr von Krankheiten und weiteren Verlusten betroffen gewesen. Die aktuelle Situation durch den Wolf verschärfe die Lage zusätzlich.
Schafszüchter in Vielsalm beklagt Wolfsangriffe auf seinen Betrieb
Ein Schafszüchter aus Vielsalm hat nach mehreren Wolfsangriffen den Verlust von 14 Schafen innerhalb von zwei Monaten beklagt. Das berichtet das GrenzEcho.
Auf der Bergerie de la Grande Fange in Regné unweit von Baraque Fraiture kam es zuletzt erneut zu einem Angriff mit mehreren toten und verletzten Tieren. Der Schäfer Stijn Vandyck berichtete der Zeitung La Meuse, die Tiere hätten schwere Verletzungen erlitten und teilweise zerbissene Kehlen gehabt. Der Betrieb reagiert mit zusätzlichen Herdenschutzhunden und elektrischen Zäunen. Bei bestätigten Wolfsrissen ist eine Entschädigung vorgesehen. Vandyck betonte, kein Geld ersetze die Tiere.
meuse/ge/js
Die Ansiedlung von Wölfen im dicht bevölkerten Belgien ist ein Fehler. Wölfe brauchen viel Raum. Den gibt es nur in Sibirien oder Kanada.