Aus dem Bezirk Verviers werden besonders viele Zeckenbisse gemeldet. Das berichtet das Gesundheitsinstitut Sciensano. Demnach gehört die Region zu den am stärksten betroffenen Gebieten in der Wallonie. Besonders betroffen sind die Gegenden rund um Stoumont, Aywaille und Malmedy.
Gesundheitsexperten rufen zur erhöhten Vorsicht auf: Nach einem Aufenthalt in der Natur sollte man seinen Körper gründlich untersuchen. Sollte man doch von einer Zecke gebissen werden, sollte die Zecke zum Beispiel mit einer kleinen Zange entfernt werden. Anschließend muss die Einstichstelle zwei bis drei Tage lang desinfiziert werden.
Infektionen sind in der Regel selten. Dennoch sollte die Einstichstelle beobachtet werden. Bildet sich nach dem Biss eine Rötung oder treten ungewöhnliche Symptome auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Zeckenbisse können auf der Online-Plattform von Sciensano registriert werden.
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