Die Deutschsprachige Gemeinschaft möchte Eltern stärker an den Kosten der Kinderbetreuung beteiligen. Das betrifft die außerschulische Betreuung (AUBE) und die Kleinkindbetreuung.
Ministerin Lydia Klinkenberg erklärte, die Anpassungen geschähen auf Wunsch der Dienstleister und seien sozialverträglich gestaltet, nämlich so, dass höhere Einkommen mehr beitragen. Durch den geplanten Erlass rechnet die Regierung mit Mehreinnahmen von rund 390.000 Euro zugunsten des Zentrums für Kleinkindbetreuung (ZKB).
Aus der Opposition kommt Unterstützung für die Maßnahme. Das sagte die Ecolo-Fraktionsvorsitzende Fabienne Colling bei einer Frage zum Thema am Mittwoch im Parlament. Sie findet die Anpassungen nötig, um den Haushalt der DG zu entlasten und die Kinderbetreuung langfristig zu gewährleisten.
Colling wollte aber auch wissen, ob die Finanzierung des ZKB angesichts steigender Personalkosten langfristig gesichert sei. Ihrer Rechnung nach reichten die Mehreinnahmen nicht aus, um die Mehrkosten künftig zu decken. Ministerin Lydia Klinkenberg versicherte, dass die Kinderbetreuung eine Priorität der Regierung und die Dotation des ZKB abgesichert sei.
ake
Wenn Eltern für Kinder,die eigentlich unsere Zukunftsversicherung sind, nun mehr für die Betreuung zahlen sollen, dann wäre es auch mal interessant wenn Senioren in Seniorenheimen mehr zur Kasse gebeten werden. Meiner Meinung nach sollte es nur Hilfe der öffentlichen Hand geben wenn das eigene Vermögen aufgebraucht ist.
Die Senioren im Altenheim bezahlen genug! Und haben für IHRE Zukunft gearbeitet!
Wie egoistisch muss man sein so etwas zu schreiben. Natürlich sind Kinder unsere Zukunft, aber dafür müssen die Eltern aufkommen, nicht die Regierung!
Unmöglich!!
Werte Frau Lambertz. Wenn Eltern für ihre Kinder aufkommen sollen,warum sollen Senioren, die eventuell außer ihrer Rente noch viel Vermögen haben nicht selber den gesamten Aufenthalt im Seniorenheim bezahlen. Diejenigen die ihren Lebensabend zu Hause verbringen dürfen erhalten ja auch nicht den dicken Anteil an Zuschuss, den die DG großzügig gibt.
Zuerst Entlastung bei der Übernahme des RZKB zusagen und nun wieder revidieren und uns zur Kasse beten. Ich finde es nicht in Ordnung, dass Eltern die viel arbeiten gehen (somit auch mehr Einkommen) mehr zahlen sollen. Es sind die Besteuerungen unseres Gehaltes, die das alles erst möglich machen und finanzieren. Arbeiten gehen lohnt sich immer weniger. da bleibt man doch besser Geringverdiener. Weniger kosten und mehr Zeit mit den Kindern.