Die Synagoge in der Lütticher Rue Léon Frédéricq wird ab Freitag permanent von Soldaten bewacht. Der Einsatz erfolgt in Abstimmung mit der Polizei und hat zum Ziel, das Gebäude und Personen zu schützen.
Vor einem Monat hatte sich in unmittelbarer Nähe der Synagoge eine Explosion ereignet, die Sachschaden anrichtete. Innenminister Bernard Quintin hatte den Vorfall als "abscheuliche antisemitische Tat" eingestuft.
Am 23. März hatten Soldaten Patrouillen in Brüssel und Antwerpen aufgenommen. Der Einsatz ist laut Verteidigungsminister Theo Francken zunächst auf drei Monate und 200 Soldaten begrenzt. Die Soldaten sollen die öffentliche Sicherheit erhöhen und zudem die Polizei entlasten.
dh/moko