Im Prozess um den mutmaßlichen Verbrecher Antonio Ferrara kritisiert die Verteidigung den Zeitplan. Dieser sei zu eng gesteckt, hieß es Montag vor dem Strafgericht in Brüssel. Außerdem habe die Verteidigung nur unzureichend Zugang zur digitalen Ermittlungsakte.
Der französisch-italienische Gangster Antonio Ferrara hatte letztes Jahr an Altweiber in Eupen für einen großen Polizeieinsatz gesorgt. Prozessbeginn soll am 20. April vor dem Strafgericht in Brüssel sein.
Ferrara und seine Komplizen sollen einen bewaffneten Überfall auf ein Gelddepot in Bochum geplant haben. Die Ermittlungen zu der Sache starteten im November 2024 in Frankreich. Später kamen dann belgische Ermittler hinzu. Letzten Juni war entschieden worden, dass der Prozess in Belgien stattfinden solle.
belga/dop