Aufgrund der groß angelegten Streikwoche im Bahn- und Busverkehr sind Montagmorgen im Raum Lüttich-Verviers etwas mehr als 80 Prozent der geplanten Fahrten im Netz der Busgesellschaft TEC ausgefallen. In Ostbelgien ist die Situation hingegen etwas entspannter. In der Eifel wurden nach aktuellem Stand keine Linien gestrichen.
Im Norden der Deutschsprachigen Gemeinschaft müssen sich Fahrgäste jedoch auf Einschränkungen einstellen. So fällt unter anderem die Linie 14 zwischen Eupen und Aachen aus. Die Busse der ASEAG verkehren hingegen planmäßig. Ebenfalls gestrichen sind die Linien 722 (Eupen-Lichtenbusch), 724 (Verviers-Eupen), 725 (Verviers-Bellmerin) sowie die Linie 825, die durch Eupen führt.
Die Busse der TEC werden bis zum Ende der Woche nicht fahren. Das haben die TEC-Beschäftigten bei einer Generalversammlung am Montagmorgen beschlossen. Damit wird die ganze Woche lang kein öffentlicher Bus fahren. Lediglich die privat geführten Busunternehmen bedienen einige Linien. Das Depot in Eupen ist seit dem Morgen geschlossen.
Auch bei der SNCB müssen Fahrgäste landesweit mit Beeinträchtigungen rechnen. Der Zug zwischen Eupen und Ostende verkehrt jedoch planmäßig. Fahrgäste werden gebeten, sich regelmäßig über die Apps oder Internetseiten der jeweiligen Verkehrsunternehmen zu informieren.
dog/dop
Ein Streik der Privilegierten....