Auf Schönefeld soll eine neue Sporthalle entstehen

Die Sporthalle im König-Baudouin-Stadion im Eupener Ortsteil Schönefeld soll nicht wie geplant grundlegend renoviert werden. Die Stadt denkt jetzt über einen Neubau nach, der - wenn alles gut geht - auch 2024 in Betrieb genommen werden soll.

Das König-Baudouin-Stadion auf Schönefeld (Archivbild: Irmep)

Das König-Baudouin-Stadion auf Schönefeld (Archivbild: Irmep)

Die Halle im König-Baudouin-Stadion im Eupener Ortsteil Schönefeld ist in die Jahre gekommen. 1984 von der Verteidigung erbaut, ist die Halle seit 2020 im Besitz der Stadt Eupen. Anfangs wurde noch über eine Renovierung der bestehenden Infrastruktur nachgedacht, davon sind die Stadtverantwortlichen aber jetzt weggerückt.

„Wir möchten die Halle so nachhaltig wie möglich planen“, so Sportschöffe Werner Baumgarten. „Und eigentlich wäre es günstiger und schneller, wenn wir einen Neubau machen. Zweiter Aspekt ist auch, dass die Sporthalle momentan nicht für alle Sportarten genutzt werden kann. Mit einem Neubau geben wir mehr Vereinen die Chance, die Halle zu nutzen.“

Anfang 2023 soll die bestehende Halle abgerissen werden und – wenn alles nach Plan verläuft – rund ein Jahr später in Betrieb genommen werden. Das Gute aus Sicht der Stadt Eupen: Die Halle wird die Stadtkasse nicht belasten. Zu den Kosten möchten sich die Stadtverantwortlichen aber noch nicht festlegen.

Die Halle ist der Heimathafen des Eupener Leichtathletikclubs, der Ringer und der Judokas, die sich während der Bauphase eine neue Bleibe suchen müssen.

Präsentation des Neubaus der Sporthalle auf Schönefeld (Bild: Stadt Eupen)

Präsentation des Neubaus der Sporthalle auf Schönefeld (Bild: Stadt Eupen)

Christophe Ramjoie

Ein Kommentar
  1. Godesar Ralph

    Welche Ringer?