Auffangkapazität der Wesertalsperre verdoppelt

Für die Wesertalsperre ist in Zeiten starker Regenfälle eine größere Auffangkapazität vorgesehen. Das gab die Regierung der Wallonischen Region am Montag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Die Wesertalsperre (Archivbild: Julien Claessen/BRF)

Die Wesertalsperre (Archivbild: Julien Claessen/BRF)

Eigentlich fungiert die Wesertalsperre, die eine Kapazität von 25 Millionen Kubikmetern hat, als Trinkwasserspeicher. Neben dieser Funktion soll sie aber auch in der Lage sein, größere Wassermengen aufzufangen.

Vor dem Hochwasser betrug die Auffangkapazität 2,8 Millionen Kubikmeter. Jetzt wurde die Auffangreserve auf sieben Millionen Kubikmeter erhöht, wie der wallonische Klimaminister Philippe Henry erklärte.

Daneben soll ein mathematisches Modell bessere Vorhersagen liefern. Das Modell soll Faktoren wie Wettervorhersagen, den Wasserabfluss in den See oder die Aufnahmefähigkeit des Bodens mit einschließen.

Auch ein Audit zur Wesertalsperre soll folgen. Hinzu kommt die Verdopplung der Wachmannschaften vor Ort.

ge/meuse/ale

3 Kommentare
  1. Frank Mandel

    Und bitte einen kostenlosen Bürger und Touristen Bus einsetzen, der Menschen von der City selbstverständlich zum Restaurant an die Talsperre bringt.
    Ganzjährig.
    Eine super freundliche Bedienung und volle Teller warten auf einen!
    Das macht Sinn!!!
    Was nu noch zusätzliche Wachleute für die Talsperre sollen, weiß kein Mensch.
    Aber Liebe geht bekanntlich durch den Magen und dann kann man ja so lange darüber nachdenken.

  2. Peter Müller

    Es würde schon reichen,wenn man die Warnungen des Europäischen Hochwasser-Warnsystem (Efas) ernst nehmen würde.Dann braucht man auch keine doppelte Wachmannschaft.

  3. Johann Klos

    Sollte die Verdoppelung der Aufnahmekapazität nur alleine durch ein “ volllaufen bis zum oberen Rand erreicht werden – ja dann gute Nacht Unterstadt .

    Wir gehören leider zur falschen Region um dieser Entscheidung etwas positives abringen zu können . Schnarch schnarch.