Belgien möchte Kinderarmut bekämpfen

Belgien hat am Donnerstag seinen nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Kinderarmut bei der EU-Kommission eingereicht. Den Plan haben verschiedene Minister der Teilstaaten erarbeitet, darunter DG-Ministerpräsident Oliver Paasch.

Bettelndes Kind in Brüssel (Archivbild: Herwig Vergult/Belga)

Bettelndes Kind in der Rue Neuve in Brüssel (Archivbild: Herwig Vergult/Belga)

In der EU sind fast ein Viertel aller Kinder von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. In Belgien ist es jedes fünfte Kind. Die EU möchte bis 2030 fünf Millionen Kinder aus der Armut befreien.

Durch den Aktionsplan verpflichtet Belgien sich, an dem Ziel mitzuarbeiten. Hier soll die Zahl der von Armut betroffenen Kinder um 93.000 gesenkt werden.

Bedürftige Kinder sollen kostenlosen Zugang zu Bildung, Betreuung und Gesundheitsversorgung erhalten. Daneben soll sichergestellt werden, dass diese Kinder ebenfalls Zugang zu ausreichender und gesunder Ernährung sowie angemessenen Wohnraum haben.

mitt/ale

Ein Kommentar
  1. Frank Mandel

    Allein der Ausdruck ist schon fehlplaziert.
    Es ist die Armut der Eltern.