DG gewährt vom Hochwasser betroffenen Gemeinden Gelder in Höhe von mehr als 27 Millionen Euro

Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft gewährt den Gemeinden, die von der Hochwasserkatastrophe im Juli letztes Jahr betroffen waren, eine Sonderdotation in Höhe von 27.275.000 Euro.

Eupen nach der Flut (Bild: Manuel Zimmermann/BRF)

Eupen nach der Flut (Bild: Manuel Zimmermann/BRF)

Wie das Kabinett von Ministerpräsident Oliver Paasch mitteilt, wurden die Mittel nun freigegeben. Den Löwenanteil erhält mit 25 Millionen Euro die Stadt Eupen, gefolgt von der Gemeinde Burg-Reuland mit 1,2 Millionen. 563.000 Euro fließen nach Raeren, 348.000 nach Kelmis. Die Gemeinde Lontzen erhält 101.000 Euro, die Gemeinde St.Vith 60.000 Euro.

„Diese Beträge gründen auf den Kostenschätzungen, die die Gemeinden zur Bewältigung der Folgen des Hochwassers im öffentlichen Bereich übermittelt haben und die somit, abzüglich etwaiger Versicherungsentschädigungen oder durch andere Behörden getragene Leistungen, in ihrer Gesamtheit durch die DG abgedeckt werden“, so Ministerpräsident und Finanzminister Oliver Paasch.

mitteilung/mh

2 Kommentare
  1. Frank Mandel

    Das ja mal super.
    Und wir die wir einen Schaden erlitten haben, bekommen Anträge zugeschickt zum Ausfüllen und müssen erklären ohne Ende.
    Rum kommt aber nix dabei.
    Die Pauschale für Geschädigte, nur für Sozialhilfe Empfänger. Das ist doch das aller Letzte…

  2. Keller Bernd

    Danke!
    Ganz toll.
    60.000 für ganz St Vith…
    Das war alleine unser Schaden!