Nach Hochwasserschäden: 300 Millionen für resilienten Wiederaufbau im Weserbecken

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die wallonische Regierung haben am Freitag eine Finanzierungsvereinbarung über 300 Millionen Euro unterzeichnet, um etwa 230 Kilometer Uferlinie wieder herzurichten, die bei den Überschwemmungen im Juli im Wesertal beschädigt wurden.

Hochwasserschäden in Pepinster (Bild: Lena Orban/BRF)

Bild: Lena Orban/BRF

Insgesamt hat die wallonische Regierung 441,6 Millionen Euro mobilisiert. Diese Beträge werden zur Finanzierung eines resilienten Wiederaufbaus der Flussufer verwendet, um künftige Risiken zu begrenzen.

Allein im Einzugsgebiet der Weser wurden 5.000 Stellen identifiziert, an denen Reparaturen erforderlich sind.

vedia

2 Kommentare
  1. Ralf zilles

    Resilient… Danke für dieses mir noch unbekannte Fremdwort. Im Ernst… Die Weser ist nicht das Problem, sondern die flussnahe Bebauung. Hätte der Mensch Respekt vor Mutter Natur, käme es nicht zu Überschwemmungen (denn der Mensch würde Abstand halten zu Flüssen). Und nebenbei… Auch die „Covid- Fledermäuse“ wären kein Problem, hätte der wissende Mensch der wunderbare Homo sapiens, Abstand gehalten…

  2. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Zilles

    Die flussnahe Bebauung an sich ist nicht so sehr das Problem. Eher die Art und Weise. Pfahlbauten sind eine seit Jahrtausenden bewährte Lösung. Moderne Pfahlbauten gibt es in unserer Gegend.