Vandalismus mit Hassbotschaft an Ministerpräsident Paasch

Das Kulturzentrum Triangel in St. Vith ist mit einer üblen Hassbotschaft beschmiert worden. Auf dem Gebäude hat eine unbekannte Person 'Paasch verrecke' in Großbuchstaben geschrieben.

Bild: BRF

Vermutlich ereignete sich die Tat in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Ministerpräsident Oliver Paasch äußerte sich am Sonntag auf Facebook zu diesem Ereignis.

Man könne ihn zwar kritisieren, aber in einem vernünftigen Ton. Botschaften, wie sie jetzt am Triangel angebracht wurden, zeugten nicht von Respekt. „Sie verletzen die Werte unserer demokratischen Gesellschaft“, so Paasch.

Paasch schreibt auch, dass er jedes Mal, wenn er über Corona-Regeln im In- und Ausland informiere oder zum Impfen aufrufe, persönliche Beleidigungen, Hassbotschaften und manchmal auch Morddrohungen erhalte.

mz

8 Kommentare
  1. Peters Alexa

    …und der „Künstler“ dieses „Werkes“ wird wahrscheinlich auch noch stolz darauf sein. Einfach unfassbar wie tief manche Zeitgenossen sinken können. Weniger Grips im Kopf als ein kleines, trotziges, 4-jähriges Kind.

  2. Dieter Leonard

    Wenn ein St. Vither Arzt und seine Helfershelfer seit 20 Monaten in einer beispiellosen Desinformationskampagne die Menschen gegen ALLE Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie anstacheln, darf man sich über solche Exzesse nicht wundern.

    Ich bin nicht mit dem kommunikativen „Schlingerkurs“ einverstanden, den die Regierung der DG in den vergangenen Monaten hingelegt hat, da sie dazu beigetragen hat, den Ernst der Lage und die nachhaltige Herausforderung herunter zu spielen (Stichwort: „liberales Freiheitsgesäusel“).

    Nichts rechtfertigt jedoch solche menschenverachtenden Aktionen, die bereits einen Minister veranlasst haben, sein Amt niederzulegen.

    Wissenschaftler, Politiker, Medien und jeder einzelne Bürger haben in den vergangenen 20 Monaten einen Lernprozess durchlaufen müssen, der von jedem viel abverlangt.
    Dabei sind von allen Akteuren auch Fehler gemacht worden.

    Die Desinformation, Manipulation und Verunsicherung der Menschen durch selbsternannte Experten, die nicht einen einzigen positiven Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet haben, ist jedoch verabscheuungswürdig und letztlich menschenverachtend.

    Die Schmiererei am Triangel veranschaulicht dies nachdrücklich.

  3. bruels werner

    Erinnert mich an den Song „it’s a sign of a bad school …“

  4. Frank Mandel

    Völlig Zusammenhangslos und effektiv die Schmiererei eines Erwachsenen.
    Was ist da schief gelaufen?

  5. alexander timmermann

    Aufmerksamkeit erreicht , hat derjenige , durch Bloedsinn .
    Aufmerksamkeit verdient der Bericht von Nils Melzer zum thema Assenge Julian .

  6. Marcel Scholzen eimerscheid

    Solche Parolen sind inakzeptabel. Durch nichts zu rechtfertigen.

    Wäre das gleiche bei Otto-Normalverbraucher passiert, hätte der Brf nicht berichtet.

    Herr Leonard.

    Ihre Empörungsmachine läuft ja wieder auf Hochtouren. Trotz hoher Spritpreise.

    Noch weiß keiner, wer das war und warum. Das kann jeder gewesen sein. Und ob es einen Zusammenhang mit der Pandemie gibt, ist nicht sicher.

    Dr. Meyer und Konsorten zu vermuten, ist pure Spekulation. Anscheinend wollen Sie die Gelegenheit nutzen, ihn als Sündenbock zu bezeichnen nach dem Motto „Nur er kann es gewesen sein.“ genau wie im Mittelalter als nach Missernten Menschen des Schadenzaubers bezichtigt wurden.

    Wer ein öffentliches Amt bekleidet, hat und macht sich Feinde. Da muss man starke Nerven haben. Das ist nichts für empfindsame Naturen.

  7. Dieter Leonard

    @M. Scholzen

    Nirgends habe ich „Dr. Meyer und Konsorten“ hinter der Schmiererei „vermutet“.
    Den Zusammenhang zu Corona hat Herr Paasch selbst hergestellt.
    Wenn Sie sich schon empören, dann überlegen Sie vorher, was Sie schreiben.

    Missernten, Schadenszauber, Lenin-Zug, Öko-Dschihadisten, Heulsuse Thunfisch,… bla, bla, bla…

  8. Norbert Schleck

    Nun ja, Herr Scholzen, womit sollte sich Herr Paasch denn sonst in letzter Zeit einen derartigen Hass zugezogen haben?

    Leider läuft das nach immer demselben Schema ab: Verbale Entgleisungen in den „sozialen Medien“ schaukeln sich immer weiter hoch, die attackierten Personen werden mit Hassbotschaften und sogar Todesdrohungen überhäuft, bis schließlich ein Psychopath sich berufen fühlt, die Sache „in die Hand zu nehmen“.

    In Belgien und in Deutschland mussten schon Wissenschaftler und Politiker unter Polizeischutz gestellt werden.
    Nicht ganz ohne Grund, wie der Mord an Walter Lübcke 2019 durch einen Rechtsextremisten beweist.

    Hoffen wir, dass es in Ostbelgien bei diesen Schmierereien bleibt, die man eigentlich auch nicht für möglich gehalten hätte…

    In diesem Kontext: Vergesst den »Zusammenhalt« – Eine Kolumne von Christian Stöcker auf SPON