Corona-Schutzmaßnahmen wieder verschärft: Reaktionen

Die Coronavirus-Infektionszahlen steigen an und die Krankenhäuser arbeiten wieder am Limit. Der Konzertierungsausschuss hat beschlossen, die Schutzmaßnahmen ab Samstag wieder zu verschärfen. Erneut soll verstärkt der Mund-Nasen-Schutz getragen und im Homeoffice gearbeitet werden.

Wochenmarkt in Kelmis

Bild: Chantal Scheuren/BRF

„Ja, das mit dem Homeoffice ist für die älteren Leute schon schwer. Aber Masken finde ich eigentlich gut, damit man sich nicht so schnell ansteckt“, sagt eine Besucherin des Kelmiser Wochenmarkts als Reaktion auf die Verschärfung der Schutzmaßnahmen. „Das muss man machen, aber man sollte möglichst ein Medikament finden“, findet ein anderer Marktbesucher.

„Wir leben ja auch nur alle einmal und jeder muss gucken, dass er den anderen auch schützt“, ist eine weitere Reaktion. Oder sogar: „Impfpflicht für alle, sonst kommen wir da nie raus! Es ist noch alles zu lasch, es müsste strenger sein meiner Meinung nach.“

„Ich würde wohl empfehlen, dass das Pflegepersonal geimpft wird“, sagt eine Besucherin. „Aber es sind ja viele, die möchten es nicht, die haben Angst. Ich weiß nicht warum, aber es gibt welche, die mögen nicht geimpft werden.“

Eine andere Marktbesucherin plädiert für strengere Maßnahmen: „Wir sind für die Maskenpflicht, aber ich finde, das sollte dann auch kontrolliert werden. Ich habe gerade jemanden angesprochen, der sagt ‚Ja, muss man das? Ich bin ja an der frischen Luft.‘ Ich finde das nicht okay, weder für ihn noch für uns. Ich bin für scharfe Maßnahmen, damit wir Weihnachten feiern können.“

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Chantal Scheuren