Paasch zu Corona: Weitere Einschränkungen absehbar und notwendig

Am Rande der Feierlichkeiten zum Tag der DG in Brüssel hat sich Ministerpräsident Oliver Paasch auch zur Corona-Lage und zum vorgezogenen Konzertierungsausschuss geäußert.

DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

Ohne Zweifel befänden wir uns gerade in der vierten Welle, so Paasch. Die Auswirkungen dieser hohen Infektionszahlen auf die Krankenhausaufnahmen seien allerdings deutlich kleiner als im vergangenen Jahr.

Paasch führt das auf die Impfung zurück. Diese habe es ermöglicht, den Druck auf die Krankenhäuser trotz hoher Infektionszahlen abzumildern.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen wurde die Sitzung des Konzertierungsausschusses vorgezogen. Oliver Paasch geht von verschärften Maßnahmen aus. „Welche das sein werden, kann man heute nicht vorwegnehmen. Die Wissenschaftler des Gems haben einige Vorschläge gemacht, aber die werden nicht zwangsweise übernommen. Die müssen politisch entschieden werden“, so der DG-Ministerpräsident.

„Dass es weitere Einschränkungen geben wird, ist absehbar und im Übrigen auch notwendig. Es muss uns gelingen, die Geschwindigkeit der Virusverbreitung in den Griff zu kriegen. Denn die Impfquote ist noch nicht hoch genug, um ein so schnell zirkulierendes Virusgeschehen in den Griff zu bekommen, ohne die Krankenhäuser zu überlasten.“

rop/lo

33 Kommentare
  1. Gerhard Schmitz

    MP Oliver Paasch behauptet, dass „Impfungen nachweisbar und unbestreitbar zu 80% vor einer Infektion und zu 90% vor einem Krankenhausaufenthalt schützen würden.“

    Das stimmt einfach nicht.

    Laut dem COVID-19 BULLETIN EPIDEMIOLOGIQUE HEBDOMADAIRE vom 11 NOVEMBER 2021 (Seite 29) verringert die Impfung in der Altersgruppe 12-17 Jahre das Infektionsrisiko in der Tat um 81,1%, aber in der Altersgruppe 18-64 nur noch um 48% und in der Altersgruppe 65+ erhöht die Impfung sogar das Infektionsrisiko um 15.4%.

    Des Weiteren (Seite 30) senkt die Impfung das Risiko eines Krankenhausaufenthalts in der Altersgruppe der 18 bis 64-Jährigen um tatsächlich um 86%, aber im Falle der Senioren über 65 Jahre lediglich um 60%.

    Derzeit sind die neu aufgenommenen Covid-Patienten zu 30% ungeimpft und zu 70% geimpft. Nur 0,3% der neu aufgenommenen Covid-Patienten sind zwischen 12 und 17 Jahre alt und ungeimpft.

  2. Mario Mausen

    @ Gerhard Schmitz… wollen Sie hier wirklich um Prozente diskutieren. „Senkung eines Krankenhausaufenthalts der Senioren lediglich bei 60% …“ Besser das als nichts ! …. Neu aufgenommene Covid-Patienten zu 70% geimpft. Ja und? Was bedeutet das? Es sind ja auch 75% der Bevölkerung geimpft… Da Sie ja so ein Mathe-Genie sind, bestimmt besser als ich, rechnen Sie doch mal die Wahrscheinlichkeit aus, mit der ein Geimpfter und ein Ungeimpfter im Krankenhaus landet…

  3. Voigt Christian

    Herr Mausen,
    seien Sie nicht so gemein zu Herrn Schmitz, der versucht doch auch nur Covid zu bekämpfen. Als Ingenieur hat er nur noch nicht verstanden das es nicht mit Zahlen funktioniert.

  4. Gerhard Schmitz

    @Mario Mausen

    Ihre Frage habe ich bereits mit meinem Kommentar oben beantwortet. In anderen Worten: Von 100.000 Ungeimpften in den Altersgruppen 18-64 und 65+ wurden in den letzten 14 Tagen jeweils 36 bzw. 120 ins Krankenhaus eingeliefert. Von 100.000 Geimpften in denselben Altersgruppen wurden in den letzten 14 Tagen jeweils 5 (sprich Risikosenkung gleich 86% = 1-[5/36]) bzw. 49 (sprich Risikosenkung gleich 60% = 1-[49/120]) ins Krankenhaus eingeliefert.

    @Christian Voigt

    Ich versuche keineswegs Covid19 mit Zahlen zu bekämpfen. Ich denke das versuchen ja auch nicht die Politiker, obwohl sie uns tagtäglich mit Zahlenmaterial „versorgen“. Ich versuche lediglich den Leser mit der unvoreingenommenen Analyse von Zahlen korrekt zu informieren.

    Frage: Wie stellen Sie sich denn eine Information ohne Zahlen vor?

  5. Edgar Fink

    @Gerhard Schmitz
    “ Ich versuche lediglich den Leser mit der unvoreingenommenen Analyse von Zahlen korrekt zu informieren.“
    Sie scheinen den Leser ja wirklich für dumm zu verkaufen. Ihre Arroganz ist wirklich nicht mehr zu toppen.
    Seien sie unbesorgt, die meisten Leser können sich sehr wohl ihre eigene Meinung bilden, auch ohne ihre oft verworrenen Zahlen, Deutungen und Fragen.

  6. Uwe Chemnitz

    Herr schmitz: 3×3 ist 12 und früh morgends wirds dunkel statt hell..danke
    Wieso lässt man so jemand gewähren..der hier so einen mist verbreitet??????

  7. Dieter Leonard

    Schmitz:

    „Ich versuche lediglich den Leser mit der unvoreingenommenen Analyse von Zahlen korrekt zu informieren.“

    Der war gut !

    Ich bitte Sie, Herr Schmitz. In rund 600 Kommentaren im GE in den vergangenen 18 Monaten, haben Sie nichts anderes getan, als zwanghaft ALLE Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit einfältiger Zahleninterpretation und einer verblendeten Sichtweise zu bekämpfen, die Menschen zu verunsichern, zu desinformieren und zu manipulieren.

    Das GE hat diesem perfiden, zerstörerischem Treiben glücklicherweise ein Ende gesetzt.

    Wenn Sie Ihre Kampagne zur Verteidigung Ihrer sakrosankten individuellen Freiheit und gegen die Corona-Maßnahmen als „unvoreingenomme Analyse von Zahlen“ darstellen, ist es nicht nur um Ihre intellektuelle Redlichkeit, noch schlechter bestellt, als die meisten Leser ohnehin schon längst erkannt haben.

    Wenn Sie nach Ihrem juristischen Kampf gegen Porsche ein neues Feld suchen, Ihrem Drang nach Anerkennung Nahrung zu geben, suchen Sie sich ein Betätigungsfeld das weniger gesellschaftsschädigend ist.

    In einer Pandemie bedarf es einer kollektiven Anstrengung, nicht egomaner Amokläufe.

  8. Gerhard Schmitz

    @Leonard, @Fink, @Voigt

    Es wäre schön, wenn denn einer von Ihnen dem Leser erklären könnte, inwiefern ich auf der Grundlage der Daten von Sciensano „Mist“ erzähle.

    Ich würde mir übrigens sehr wünschen, wenn darüber hinaus der BRF bzw. Herr Paasch in Anbetracht der von Sciensano publizierten Faktenlage Klarheit schaffen würde im Hinblick auf die von ihm im Interview genannten Zahlen und Wirkungsgrade der Impfung.

    @Leonard,
    Ich hatte Sie vor einiger Zeit (12. NOVEMBER 2021 – 14:11) an dieser Stelle gebeten, nachdem Sie meine Angaben als „falsch und/oder veraltet“ bezeichnet hatten, mir die Quellen zu nennen, die Ihre Behauptung stützen, dass u.a. in Schweden (nennenswert) geboostert wird. Sie haben diese Quelle(n) bis heute nicht genannt, stattdessen lese ich heute, dass Sie diese Behauptung schon wieder in einem GE-Kommentar aufstellen, und wiederum OHNE Quellenangabe. So viel zum Thema „Desinformation“.

  9. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Leonard

    Ich stelle fest, Sie befürworten Zensur bezüglich Herrn Schmitz.

  10. Edgar Fink

    @Gerhard Schmitz
    Mir steht es nicht danach, hier mit ihnen eine Diskussion zu führen. auch wenn sie sich dazu auserwählt fühlen (von wem auch immer) “ den Leser mit der unvoreingenommenen Analyse von Zahlen korrekt zu informieren.“
    Sie und korrekt informieren???
    Ihre Arroganz ist einfach unbeschreiblich.

  11. Dieter Leonard

    „Die schwedische Gesundheitsbehörde hat neue Empfehlungen bekannt gegeben, wonach die dritte Impfdosis für über 65-Jährige nun nach fünf Monaten verabreicht werden sollte – einen Monat früher als bisher empfohlen.
    Der Grund für diese Änderung ist, dass mehr über 65-Jährige so schnell wie möglich geimpft werden sollen.
    Die Gesundheitsbehörde geht davon aus, dass die Infektionszahlen in den nächsten Monaten ansteigen werden. Deshalb hat sie den empfohlenen Abstand zwischen den Impfungen verkürzt, damit möglichst viele Menschen in der kommenden Wintersaison einen besseren Schutz gegen Covid-19 haben.

    „Wir sehen in vielen Ländern Europas eine verstärkte Ausbreitung der Infektionen, und nach unseren Szenarien können wir auch in Schweden mit einem Anstieg rechnen. Mit einem kürzeren Intervall zwischen der zweiten und der zusätzlichen Dosis können sich mehr Menschen so schnell wie möglich impfen lassen und sich noch vor den Weihnachtsfeiertagen vor der Krankheit schützen“, so Anders Tegnell, staatlicher Epidemiologe, in einer Erklärung.“

    (nordisch.info 6/11)

  12. Norbert Schleck

    Damit Herr Schmitz nicht behaupten kann, der „Mainstream“ würde nur ihm genehme Fakten oder gar Falschmeldungen verbreiten, hier ein Artikel von ARD Brisant vom 15.11.:
    “ Schwedische Studie: Kaum noch Infektions-Schutz nach halbem Jahr – Wie lange wirken die einzelnen Corona-Impfstoffe?“
    Da jeder googeln und selber lesen kann, hier kein Zitat, da der Inhalt als ein Ganzes gesehen werden sollte.

    In einem anderes Forum wurde behauptet: „…übrigens haben kritische Virologen die jetzige Situation vorausgesagt, aber für den Mainstream sind das nur Querdenker…“

    Was durch einen Artikel vom 10.07.21 aus dem Wiener Kurier widerlegt wurde:
    „Studien zur Impfstoff-Wirksamkeit gegen die Delta-Variante geben Hoffnung“

    Aus demselben Kurier:
    „13,5 Prozent der Wiener Covid-Intensivpatienten sind doppelt geimpft, auf 86,5 Prozent trifft das nicht zu.
    Auf den Normalstationen liegen 39 Prozent doppelt Geimpfte und 61 Prozent nicht doppelt Geimpfte.“ (17.11.)

  13. Peter Mertens

    Ich habe schon immer geschrieben das wir nun dauerhaft gepikst werden, war doch abzusehen.
    Immer im Herbst, den Sommer übersteht man ohne, also 1x im Jahr.
    Da brauche ich keinen Virologen für, sagt der normale Menschenverstand.

  14. Dieter Leonard

    @M. Scholzen

    Das können Sie gerne feststellen, Herr Scholzen.

    Sie nennen es Zensur, ich nenne es verantwortungsbewusste Entscheidung eines Medienbetreibers, angesichts einer 600 Kommentare umfassenden, desinformierenden, manipulierenden und die Menschen verunsichernden Kampagne gegen alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

    Jeder hat das Recht seine Meinung, so abwegig sie auch sein mag, zu äußern.
    Niemand hat den Anspruch, dass eine – in der größten sanitären Krise der vergangenen hundert Jahre – betriebene gesellschaftsschädigende Propaganda auch veröffentlich wird.

    Und ich gebe zu, es ist traurig, dass es solcher Entscheidungen bedarf, um noch größeren Schaden zu verhindern.

  15. Alexander Hezel

    @ Scholzen Eimerscheid – Das GE hat schlichtweg seine gesellschaftliche Verantwortung genommen und der Dauerdesinformationskampagne des Herrn Schmitz ein Ende gesetzt, dabei hat es auch sich selbst geschützt, denn es ist schließlich das Grenz-Echo und nicht der Schmitzsche Tagesanzeiger…

  16. Gerhard Schmitz

    @Hezel, @Leonard

    Wenn das GE seine „gesellschaftliche Verantwortung genommen“ hätte, dann hätte es wohl besser die von mir aufgeworfenen Fakten und Analysen auf sachliche Art und Weise aufgegriffen und gegebenenfalls widerlegt anstatt der „Dauerdesinformationskampagne des Herrn Schmitz ein Ende zu setzen“.

    Denn in Ermangelung einer tatsächlichen umfassenden Aufklärung, inklusive einer sachlichen Auseinandersetzung mit meiner „Propaganda“, muss zumindest ein Teil der Leser davon ausgehen, dass ich mit Letzterer gar nicht mal so falsch liege, und das kann doch nicht in Ihrem Sinne sein, oder?

  17. Carl Schumacher

    Schon seltsam wie manche Menschen mit der freien Meinungsäußerung umgehen.

    Wenn der Herr Schmitz auf offizielle Zahlen einer belgischen Administration oder einer Weltorganisation verweist so ist das mir immer noch lieber als ein Zitat aus Wikipedia oder die Kopie eines Artikels aus irgendeiner ausländischen Quelle oder auch die ständige Wiederholung der staatlichen Propaganda.

    Schon traurig, dass Menschen die sich sonst in moralischen Dingen über andere stellen wollen die alleinige Deutung und Wahrheit für sich alleine beanspruchen.

  18. Dieter Leonard

    @Schmitz

    Und Herr Schmitz, wie sieht es in Schweden mit boostern aus. Laut ihrer „Information“ wird in Skandinavien ja nicht geboostert: 0%!

    Ja, Herr Schmitz, ein Teil der Leserschaft folgt Ihrer desinformierenden und manipulativen Propaganda und genau darin liegt das Problem, das das GE erkannt hat.

  19. Guido Scholzen

    Zitat Paasch: „…Impfungen nachweisbar und unbestreitbar zu 80% vor einer Infektion und zu 90% vor einem Krankenhausaufenthalt schützen würden.“

    Ach nee???!!! Noch NIE hat eine Impfung vor einer Infektion geschützt, das ist Quatsch, sondern eine Impfung soll das Immunsystem vorbereiten, um einen eingedrungenen Feind zu bekämpfen, und dafür muss man zuerst mal infiziert sein.
    Es scheint, so lange man politisch korrekt irgend etwas sagt, kann jeder Blödsinn in die Welt gesetzt werden.

    Und das mit dem „90% Schutz vor Krankenhaus“ ist nicht zutreffend, weil noch nicht nachweisbar (wäre aber schön). Wir haben deutlich weniger Patienten als letztes Jahr um diese Zeit in den Hospitälern, zum Glück, aber bei 90% gäbe es noch weniger Erkrankte. Trotzdem sollte weiter an der Impfung festgehalten werden.

  20. Dieter Leonard

    @G. Scholzen

    Selbstverständlich kann eine Impfung den Geimpften vor einer… Infektion schützen.
    Auch die Corona-Impfung tut dies je nach Impfstoff und Variante in unterschiedlich ausgeprägter Form.

    Nicht schützen kann eine Impfung hingegen vor einer… Infizierung.

    Der Unterschied zwischen Infektion und Infizierung liegt darin, dass mit Infizierung „der rein mechanische Vorgang gemeint ist, bei dem Infektionserreger mit dem Wirt in Kontakt kommen“.
    Eine Infektion findet dann statt, „wenn der Erreger im Organismus verbleibt und sich anschließend vermehrt.“

    Wenn die Impfstoffe nicht gegen eine Infektion schützen würden, wären sie wohl nutzlos und würden auch nie eine Anerkennung erhalten, denn diese bewertet u.a. genau diese Schutzfunktion vor Infektion.

    Ausführungen dazu im Netz, u.a. bei Wikipedia.

    Vom jemandem, der behauptet, es habe zu keinem Zeitpunkt der Pandemie eine Korrelation zwischen Infizierungen, Hospitalisierungen, Intensivbehandlung und Todesfällen gegeben, hätte man erwarten können, dass er diese Zusammenhänge versteht.

    Die Impfstoffe senken das Risiko einer Hospitalisierung je nach Alter zwischen 60% und 100%.

    FG 😉

  21. Heinz Kesseler

    Spiegel online von heute „So exportierte Schweden mit seiner Coronapolitik das Virus“
    »Schweden war im ersten Jahr der Pandemie ein Nettoexporteur des Sars-CoV-2-Virus in unsere nordischen Nachbarländer.«…
    da fällt dem Herrn Schmitz doch sicherlich auch eine passende Erklärung zu ein … handelt es sich doch bei dem in seinen Augen Vorreiter in Sachen Pandemiebekämpfung

  22. Benny Appelt

    Ministerpräsident Paasch wird langsam aber sicher immer populistischer in seinen Aussagen. Pandemiemanagement wurde seitens der DG Regierung in den letzten Monaten mehr oder weniger eingestellt, Beschlüsse der Konzertierubgsausschuss wurden nett kommentiert, obwohl man selbst dort vertreten ist, mit dem Hinweis was alles für die Grenzregion DG heraus geholt wurde und was alles schlimmeres noch verhindert wurde. Das passt alles ins Bild einer Politik für die Zusammenhänge nur die Aneinanderreihung von Partialsummennist, siehe Infektionsgeschehen wird für die DG separat betrachtet von der Provinz Lüttich. Aufgrund der räumlichen Trennung oder Kraft eigener Arroganz?
    Um es mal bildlich auszudrücken, wenn man als Aktionär zur Jahreshauptversammlung eingeladen, bekommt man sicher lecker Bockwurst, Brötchen, Senf und Bier, aber wenn man keine 5% Aktienanteile hat, dann hat man auch nichts zu entscheiden.

  23. Gerhard Schmitz

    @Heinz Kessler,

    Es ist müßig darüber zu spekulieren, wer das Virus wohin eingeschleppt hat. Für die Skandinavier waren es dann wohl die Schweden, und für Resteuropa war es Italien, die aus Ischgl heimkehrenden deutschen Après-Ski-Hasen oder die Karnevalisten von Gangelt. Dass der Spiegel kein gutes Haar an Schweden lassen kann, wundert mich nicht. Ich erinnere mich, dass Alfons Velz mir, dem „Quertreiber“, im GE noch unter Verweis auf das Buch „Pflicht“ des von ihm geachteten Philosophen Richard David Precht „eine Luxushaltung der Argwöhnischen und Verwöhnten“ unterstellte.
    Und nun diffamiert derselbe Spiegel diesen Precht als „Dr. Wirrkopf, Talkshow-Dauergast und Bestsellerautor, der intellektuell abgestürzt sei und nun beim Coronathema auf »Querdenker«-Niveau schwadroniere“ und dass „weil viele Menschen ihn für klug halten, das eine Gefahr sei“. Dabei hatte Precht lediglich die Meinung vertreten, dass in dem Falle, wo jeder sich selber schützen kann, die Fürsorgepflicht des Staates endet.

  24. Edmund Gebser

    @ Gerhard Schmitz

    manchmal ist es hilfreich sich zu informieren bevor man seinen Frust in die Tastatur haut. Die Studie von der der Spiegel schreibt wurde von der Universität Upsala erstellt.

  25. Gerhard Schmitz

    @Gebser,

    Ich habe doch nie behauptet, dass der Spiegel diese Studie selber gemacht hätte. Nur, dass der Spiegel von zig Studien, ob schwedischen Ursprungs oder nicht, gerade diese herauspickt, wunderte mich eben nicht.

  26. Jürgen Kniepen

    Egal wer nicht im Sinn dieses Gurus spricht/kommentiert wird als unseriös betitelt. Wie kann man diesem Menschen auch nur noch ein Wort glauben. In der heutigen Tagesschau wurde der Leiter der sächsischen Uniklinik interviewt. Bei Ihm liegen über 90% ungeimpfte Menschen auf seiner Intensivstation. Von diesen Menschen gibt er 50% eine Seele Überlebenschance. Wie können Sie Herr Schmitz eigentlich noch schlafen? Wollen Sie die Politik wirklich zu einer allgemeinen Impfpflicht bringen. Darauf läuft ihre Manipulation an dem belgischen Volk mit Vollgas ohne Rücksicht auf irgend jemand drauf raus.
    Die Gesetze würden ein allgemeine Impfpflicht rechtfertigen sollte die pandemische Lage sich nicht schnellstens bessern. Was dann? Stimmt dann haben Sie Ihr Ziel erreicht . Das Problem sind nicht die Geimpften. Leider kann ich den entsprechenden Link hier nicht veröffentlichen.

  27. Yves Welter Sr.

    @ G. Schmitz haben sie auch andere Hobbys ?

  28. Edgar Fink

    Die Kommentarspalte quillt hier fast über mit so genannten Schmitz-Kommentaren. Andere Kommentare werden zuerst „sorgsam“ vom BRF geprüft … und dann nicht veröffentlicht. Schade!

  29. Carl Schumacher

    Hallo? Ist da keiner? Im Ernst?

    Da „überführt“ der Herr Schmitz den Herrn Di Rupo (nicht zum ersten Mal) der Lüge und das bei einem doch recht sensiblen Thema wie Impfquote und Impfwirkung und dafür wird er, und nicht der Politiker, beschimpft?

    Manche haben wirklich die Politiker die sie verdienen.

  30. Roland LEJEUNE

    @Edgar Fink
    Ich kann Ihnen nur beipflichten !
    Der BRF sollte mehr Neutralität beweisen 🙂

  31. Edgar Fink

    Herr Schumacher, was Herr Schmitz hier anspricht, ist überhaupt nicht Thema des Artikels. Der selbsternannte Aufklärer Schmitz springt je nach Situation von einem Pferd auf’s andere.

  32. Carl Schumacher

    Mag ja sein, Herr Fink. Aber wenn Sie hier alle Kommentare streichen die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben, bleibt nicht mehr viel, oder?

  33. BRF Web

    Damit wäre wohl alles gesagt – wir schließen die Kommentare.