Sozialminister Antoniadis: Zinslose Darlehen für Flutopfer weiter möglich

Opfer der Hochwasserkatastrophe im Juli können weiterhin einen zinslosen Kredit beantragen, um wichtige Instandsetzungen schnell in Angriff nehmen zu können. Daran erinnert Sozialminister Antonios Antoniadis.

Verwüstungen in der Eupener Unterstadt nach dem Hochwasser - Aufräumarbeiten am Freitag (Archivbild: Manuel Zimmermann/BRF)

Verwüstungen in der Eupener Unterstadt nach dem Hochwasser - Aufräumarbeiten am Freitag (Archivbild: Manuel Zimmermann/BRF)

Die Teilzahlungsdarlehen können zwischen 1.000 und 60.000 Euro betragen, mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren. Sie sind einkommensabhängig und werden durch eine mit den Kreditgebern ausgehandelten Vereinbarung durch die Deutschsprachige Gemeinschaft garantiert. Die Wallonische Sozialkreditgesellschaft hat nach der Flutkatastrophe dafür eigens ein vereinfachtes und schnelles Verfahren für zinslose Kredite ins Leben gerufen.

Es geht konkret um Arbeiten, die durchgeführt werden müssen, um die eigene Wohnung schnell wieder nutzen zu können. Das beinhaltet die Elektrizität, Gas, Heizung, Abdichtungsarbeiten an Dach, Fenster und Türen sowie Stabilitätsarbeiten an Fußböden und Wänden.

Außerdem besteht für die Einwohner der DG die Möglichkeit, mit einem zinslosen Kredit in den Hochwasserschutz zu investieren.

Die Kreditanfragen können zum einen in den Räumlichkeiten der Espace Wallonie in Eupen (Gospertstraße 2, erfolgen oder beim Direktor des Einheitsschalters in Malmedy, Luc Kuckartz, der regelmäßig Sprechstunden in Eupen und Malmedy abhält. Seine Kontaktdaten lauten: Rue des Arsilliers 26, 4960
Malmedy, E-Mail  und Telefonnummer 080 33 06 25.

Kinderreiche Familien (mehr als zwei Kinder) melden sich für ihre Anfragen beim Wohnungsfonds der Wallonie. Für die Flutopfer hat der FLW ein Online-Formular eingerichtet.

mitt/mb