Rettungsarbeiten in den Staatsarchiven noch lange nicht beendet

Drei Wochen nach der Hochwasserkatastrophe gehen die Arbeiten zur Rettung der Staatsarchive weiter. Das berichten die Belgischen Staatsarchive am Mittwoch in einer Mitteilung.

Illustrationsbild: Manuel Zimmermann/BRF

Illustrationsbild: Manuel Zimmermann/BRF

Ihr Appell zur Rettung wichtiger Dokumente sei auf großes Interesse in der Bevölkerung gestoßen. Allerdings seien die Rettungsarbeiten nicht vorbei.

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind neben privaten Archiven auch 40 Meter des Arbeitsamtes und das Raumordnungsarchiv des Ministeriums betroffen.

In Verviers ist das Archiv des Justizpalastes betroffen, in Limbourg das des Friedensgerichts, des ÖSHZ und der Kirchenfabrik. In Spa hat das Archiv des Friedensgerichts ebenfalls gelitten.

In einigen Gemeinden wie Theux, Trooz und Pepinster sind die Schäden noch nicht klar. Die Gemeindegebäude sind aus Sicherheitsgründen noch nicht betretbar.

Die Belgischen Staatsarchive erklären, alles Mögliche zu tun, um die Dokumente zu retten. Dazu werden sie auch in spezielle Gefriertrockenräume gebracht.

avenir/vk