Droixhe: Junge Tschetschenen aus Verviers in Lüttich angerückt

Nach dem Gewaltausbruch im Lütticher Ortsteil Droixhe mit Dutzenden Beteiligten hat die Lütticher Staatsanwaltschaft weitere Informationen bekanntgegeben.

Polizeiauto Lüttich (Illustrationsbild: Michel Krakowski/Belga)

Illustrationsbild: Michel Krakowski/Belga

Demnach handelte es sich um eine Abrechnung zwischen zwei kriminellen Jugendbanden. Mitglieder einer tschetschenischen Bande aus Verviers waren nach Lüttich gekommen, um die Konfrontation mit einer Bande junger Kurden zu suchen. Dazu hatten sie schwere Waffen dabei, unter anderem fand die Polizei in einem Fahrzeug eine Kalaschnikow. Eine Person wurde angeschossen und verstarb wenig später. Zwei weitere Beteiligte wurden schwer verletzt.

Die Polizei war mit mehr als hundert Beamten im Einsatz und riegelte die Gegend komplett ab. 28 Verdächtige wurden festgenommen, zum Teil sind sie der Justiz bereits bekannt.

Die TEC wird an diesem Wochenende den Transport durch das Viertel von Droixhe einstellen. Auf einen Bus des Transportunternehmens waren Steine geworfen worden.

rtbf/vrt/mh/sh

5 Kommentare
  1. Hoffmann Willy

    Man hat solche Ecken mit ihren Einwohnern gewollt, nun hat man das Elend. Wie bestellt, so geliefert.

  2. Manz Hannelore

    Wie um alles in der Welt ist das möglich? Kriminelle, die der Justiz bekannt sind, schwere Waffen besitzen, in welchem Land leben wir. Einpacken, zurück wo sie herkommen, dort können solche Menschen Krieg spielen, da geht es um die Wirklichkeit. Aber hier sich verstecken, vom Staat leben,unglaublich. Wenn ich eine Waffe besitzen würde, keine Woche, dann säße ich in Haft. Wer ist eigentlich in unserem Land für diese Zustände verantwortlich?

  3. Joachim Wahl

    Sehr geehrte Frau Manz, es handelt sich hier um traumatisierte Jugendliche. Da sind Ihre Apelle an die Justiz unangebracht oder gar rassistisch.

  4. Werner Schöpges

    Herr Wahl, Trauma hin oder her, JEDER hier hat sich gefälligst zu benehmen!

  5. Alan Graf

    Ich möchte an dieser Stelle klarmachen, dass es sich hierbei nicht um rivalisierende Gangs handelt. Außerdem waren die Tschetschenen nicht mit Kriegswaffen bewaffnet, sonst würden jetzt beide Seiten Opfer haben. Bevor ihr so etwas schreibt, recherchiert doch mal richtig.