Polizeizone Weser-Göhl: Bußgelder bei Wohnmobildinner

Die Polizei wird von nun an kontrollieren und protokollieren, ob das Verbot der Wohnmobildinner eingehalten wird. Das sagte Eric Hellebrandt von der Polizeizone Weser-Göhl dem BRF.

Tisch in einem Wohnmobil (Bild: © Bildagentur PantherMedia / Banoart)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Banoart

Im Gerichtsbezirk Eupen riskieren Restaurantbetreiber ein Bußgeld von 250 Euro pro Wohnmobil, das sie auf ihrem Parkgelände bewirtet haben, wie Prokurator des Königs, Andrea Tilgenkamp, erklärt.

Auch wird pro Wohnmobil ein Bußgeld von 250 Euro fällig, wenn in dem Wohnmobil nur Personen sitzen, die zu einem Haushalt gehören. Befinden sich dort weitere Personen, die nicht zum Haushalt gehören, dann wird auch für diese Personen jeweils ein Bußgeld von 250 Euro berechnet wegen Missachtung des Versammlungsverbotes, so Tilgenkamp.

In den sozialen Medien hatte die Situation am McDonalds-Drive-In für hitzige Diskussionen gesorgt. Da dieser mit einem Abholservice zu vergleichen ist, fällt er nicht in das Verbot. Außerdem mache McDonalds keine Werbung damit, den Parkplatz zum Verzehr zu nutzen, so Polizei und Staatsanwaltschaft.

Beliebt, aber verboten: Wohnmobil-Mahlzeiten auf Restaurant-Parkplätzen

js/vk

19 Kommentare
  1. Yves Tychon

    Und in der Zwischenzeit jagen Batman und Robin die richtigen Verbrecher.

  2. Reiner Mattar

    Meiner Meinung nach hanebüchener Blödsinn und Paragrafenreiterei!

  3. Daniel Niessen

    Und wer jagt McDonald und Quick
    Dort wird imPkw auf dem Parkplatz gespeist

  4. Joseph Conrads

    Btr. Paragrafen ❗❗❗

    Ich esse für mein Leben gerne Zwiebelsuppe. Danach aktivieren sich Gase im Bauch. Wenn ich diesen Gasen dann freien Lauf lasse, muss ich dann wegen fehlender grüner Plakette Vergnügungssteuer bezahlen, oder werde ich wegen Zerstörung der Ozonschicht verhaftet?

  5. Horst Emonts-pool

    Herr CONRADS. Wenn das Greta hört.

  6. Yves Tychon

    @ Joseph Conrads: Wegen der social distancing Massnahmen ist es den Finanzbeamten nicht zuzumuten, bei Ihnen einen Verstoß gegen Emissionsnormen feststellen und ggfs. ahnden zu können.
    Ist bei Ihnen hingegen ein Direktanschluss an eine Biogas-Anlage vorhanden, können bei der wallonischen Region grüne Zertifikate beantragt werden.
    Im Vertrauen: Das rechnet sich für Sie nur dann, wenn Sie mindestens ein Mal täglich Zwiebelsuppe essen.

  7. Edgar Hungs

    Rückfrage: … bewirtet haben? – oder …. bewirten werden?

  8. Uwe Chemnitz

    Super Idee..Zwiebelsuppe und Biogasanlage.
    Mit Furzen Geld verdienen….:-O))))

  9. krings alois

    Hier wird wohl jedem klar, worum es in Wirklichkeit geht : Geld!
    Das Virus macht keinen Unterschied zwischen öffentlichen und nicht öffentlichen Parkplätzen.
    Wer immer noch glaubt, dass unsere Volksvertreter das Volk vertreten, der muss auch glauben, dass Zitronenfalter Zitronen falten!

  10. Guido Scholzen

    Warum verhängen die keine Bußgelder wegen öffentlichen Atmens ohne Maske?

  11. Freddy Langer

    Werter Herr Krings, sie haben den Nagel auf dem Kopf getroffen. Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

  12. Marcel Scholzen eimerscheid

    Der Staatsanwaltschaft oder Polizei sollte man keinen Vorwurf machen. Nur den Leuten, die diese Regelung erdacht haben.

    Diese Regelung kann ich nur als beknackt bezeichnen. Es gibt keinen Unterschied, ob ich auf einem privaten oder öffentlichen Parkplatz in einem Wohnmobil eine Mahlzeit zu mir nehme. Mal wieder so eine unvernünftige und unnütze Regelung. Ungefähr wie die Grenzschliessungen.

    Hier sind unsere Damen und Herren Postenjäger gefragt, diesem Unfug ein Ende zu setzen.

  13. Arno Wiesemes

    Ich frage mich ob der Restaurantbetreiber seinen Parkplatz nicht einfach vermieten kann. Dann müsste das doch legal sein.

  14. Erik Markens

    So sehr ich die „Tat“ an sich auch verteidige, mir stellt sich eine andere Frage: Warum können Leute nicht mit dem Ar*** zuhause sitzen bleiben, sondern müssen mit dem Wohnmobil durch die Gegend fahren? Solidarität wäre, wenn jeder zuhause bleiben würde, der nicht raus müsste.
    Klar, ist blöd für die Restaurant- und Hotelbesitzer, aber andere Branchen bzw. Restaurants- und Hotels, die nicht an den klassischen Ausflugsorten angesiedelt sind, schauen auch dumme aus der Wäsche.
    Entweder alle oder keiner.

    Und ganz ehrlich: Ich kann mir schönere Orte zum Dinieren vorstellen, als den Parkplatz eines Restaurants. Da geh ich lieber das Essen klassisch holen und nehme es mit nach Hause, statt mit Kind und Kegel einen Parkplatzausflug zu machen.

  15. Stefan Offermann

    Ist es in dieser Situation nicht sogar die Pflicht eines jeden, mit dem Ar… zuhause zu bleiben? Nein, der „mündige“ Bürger weiss es mal wieder besser! Regeln umgehen, Parties im Freien oder noch besser in einem dunklen Keller, es hat geschneit, also ab ins hohe Venn mit der ganzen Bagage, oder mit dem Flieger nach Gran Canaria-so werden wir noch lange mit der Pandemie zu kämpfen haben. Und geben dem Virus genügend Zeit um noch schlimmere Mutationen entstehen zu lassen. Bleiben Sie gesund

  16. ralf zilles

    Mich wundert es zu welchen Aktionen/Repressionen Polizisten rankommandiert werden. Na ja, manche mögen das, aber wer ein wenig als Ordnungshüter nachdenkt, würde sich da doch eher krank schreiben lassen…
    @Joseph Conrads: Superkommentar!

  17. Anja Wotschke

    Im Gerichtsbezirk Eupen riskieren Restaurantbetreiber ein Bußgeld von 250 Euro pro Wohnmobil, das sie auf ihrem Parkgelände bewirtet haben…..okay wusste ja noch nicht das Wohnmobile sich was zum essen bestellen und sich bewirten lassen ( UND JA ICH WEIß WIE ES THEORETISCH GEMEINT IST), dachte immer deren Fahrer, Besitzer und Mitfahrer tun das, aber nun gut anscheinend benötigt der Staat und die Politiker ja nicht die Steuern der Gastronomen die wie so viele andere auch ums nackte Überleben und deren Existenz seit Monaten bangen. Und wie jemand hier meinte, wer kontrolliert MC Donalds und Quik? Sorry auch die hätten wie alle anderen Gastronomen geschlossen sein müssen, denn der MC Drive ist ja theoretisch auch nichts anderes da die Leute ja auch im Auto bedient werden.

  18. Hendrik Baacke

    Ich bin immer wieder erstaunt, was der Polizei seit „Corona“ alles aufgebürdet wird. Davor war man angeblich überlastet, litt an Personalmangel, schlechter Ausrüstung etc. „Dank“ Corona scheint das alles keine Rolle mehr zu spielen, ganz im Gegenteil! Corona scheint doch was positives zu haben
    @MARCEL SCHOLZEN EIMERSCHEID [Der Staatsanwaltschaft oder Polizei sollte man keinen Vorwurf machen. Nur den Leuten, die diese Regelung erdacht haben.]
    Genau dieses: „keinen Vorwurf machen“, hat in der Geschichte schon die übelsten Exzesse hervor gebracht.
    Sie haben aber natürlich Recht, hauptverantwortlich sind Leute, die diese Regelungen erdacht haben.

  19. Yves Tychon

    Abschließend die alles entscheidende Frage: Wo liegt beim Take-away der Unterschied zwischen einem im Wohnmobil verzehrten Essen und einer Mahlzeit, die man erst nach Hause bringt? Klarer Fall: Im Wohnmobil ist das Essen noch warm, wenn es auf den Tisch kommt.

    Fazit: Immer wenn Institutionen sich besonders bierernst geben, machen sie sich am ehesten lächerlich.