Rätselhafter Monolith aus dem Brackvenn entfernt

Im Brackvenn hat ein Monolith in den vergangenen Tagen für erstaunte Blicke gesorgt. In den Sozialen Netzwerken waren erste Fotoaufnahmen veröffentlicht worden.

Monolith auf dem Hohen Venn

Bild: F. Dandrifosse/Forstamt Elsenborn

Am Dienstagmorgen ist der drei Meter hohe Metall-Monolith vom Forstamt Elsenborn entfernt worden. Die Metallkonstruktion sei völlig illegal mitten in einem sensiblen Naturschutzgebiet aufgestellt worden, so Forstamtsleiter René Dahmen. Das sei grob fahrlässig und auch gefährlich. Denn schon der Versuch, sich dem Monolithen aus purer Neugierde zu nähern, sei lebensgefährlich.

Schließlich sei die Fläche zwischen dem erlaubten Wanderweg und dem Monolith renaturiert und vernässt worden. Dort sei die Gefahr, zu versinken, sehr hoch. Man werde nun ein Strafprotokoll gegen Unbekannt erstellen.

Der Monolith aus dem Brackvenn ist der dritte seiner Art in Belgien. Mitte Dezember wurden bereits Monolithen im limburgischen Kanne und in Baesrode bei Termonde entdeckt. Alle wurden von den Behörden entfernt.

Seit November tauchen an den verschiedensten Orten der Welt ähnliche Monolithen auf. Die erste Skulptur dieser Art wurde im November in der Wüste von Utah entdeckt. Es folgten weitere Entdeckungen in England, Rumänien, Deutschland und mehreren weiteren Ländern.

Der Monolith ist am Dienstag wieder aus dem Brackvenn entfernt worden (Bild: F.Dandrifosse/Forstamt Elsenborn)

Der Monolith ist am Dienstag wieder aus dem Brackvenn entfernt worden (Bild: F.Dandrifosse/Forstamt Elsenborn)

Wer hinter diesem Monolithen steckt, ist unklar. Weltweit hat ein Rätselraten begonnen. Beobachter vermuteten Installationen von Künstlern oder eine Hommage an den Science-Fiction-Film „2001: Odyssee im Weltraum“, in dem ähnliche Objekte eine Rolle spielen. Andere vermuten dahinter eine Werbeaktion eines amerikanischen Streamingdienstes.

Der Monolith wird nun erstmal zwischengelagert (Bild: Julien Claessen/BRF)

Der Monolith wird nun erstmal zwischengelagert (Bild: Julien Claessen/BRF)

dpa/dop

2 Kommentare
  1. Gerhard Palm

    Wie geht das denn? „Ein Metall-Monolith“?? Ein „Monolith“ ist per se ein Steinblock.

  2. Jean-Pierre DRESCHER

    Anfang der 90er waren sie doch schon mal da. Die kleinen Bewohner vom Mars.

    Damals wollen einige die UFOs gesehen haben, jetzt scheint das Hohe Venn als kleines Touristenzentrum für diese sehr seltene Menschenart in Planung zu sein.

    Man kennt das ja von den Baustellen mit den Begrenzungspfählen aus Holz.

    Schauen wir mal was wir zum Ersten April genaueres wissen.