Paasch verspricht zusätzliche Hilfen für Horeca-Betriebe in der DG

Die Situation ist alarmierend - im ganzen Land und auch in der DG. Als Antwort darauf hat der Konzertierungsausschuss am Freitag strenge Maßnahmen beschlossen. So müssen Cafés und Restaurants ab Montag für vier Wochen schließen. Gerade diese Maßnahme ist aber auch innerhalb des Gremiums durchaus kontrovers diskutiert worden.

„Trotz Terrassenwetter leere Plätze: Eupener Wirte sehnen sich nach baldigem Startschuss“ ist gesperrt Trotz Terrassenwetter leere Plätze: Eupener Wirte sehnen sich nach baldigem Startschuss (Bild: Sarah Dederichs/BRF)

Illustrationsbild: Sarah Dederichs/BRF

Der Konzertierungsausschuss zwischen den Regierungen des Landes hat am Freitagabend weitreichende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verkündet. Unter anderem müssen Cafés und Restaurants für vier Wochen schließen. Von Mitternacht bis fünf Uhr morgens gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Die Maßnahmen treten ab Montag in Kraft.

Ministerpräsident Oliver Paasch versprach Unterstützung für die Horeca-Betriebe in der Deutschsprachigen Gemeinschaft – über die Hilfen des Föderalstaates und der Wallonischen Region hinaus.

„Wir als Deutschsprachige Gemeinschaft werden am Samstag in einer Sondersitzung mit den Bürgermeistern vorschlagen, noch eine Prämie oben drauf zu legen“, so Paasch, „d.h. unsere Prämie, die wir schonmal ausgezahlt hatten, noch einmal in voller Höhe, vielleicht sogar noch etwas höher, auszuzahlen.“

Auch für die Vereine stellt Paasch weitere Hilfen in Aussicht. „Wir wollen die Vereine, die jetzt ebenfalls massiv leiden müssen, weil sie mit Einkommensverlusten konfrontiert sind, über eine Sonderprämie unterstützen. Wir möchten eine Sonderprämie in einer noch zu definierenden Höhe auszahlen an alle Vereine, die eine Infrastruktur betreiben.“

Konzertierungsausschuss: Cafés und Restaurants müssen für vier Wochen schließen

sp/mg