CSP-Fraktion will „konstruktiv und kritisch“ bei Krisenbewältigung mitarbeiten

Ostbelgien soll gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen. Daran will die CSP-Fraktion im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft "konstruktiv und kritisch" mitarbeiten. Und schlägt eine Reihe von gezielten Maßnahmen vor.

Die CSP-Fraktion im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Die CSP-Fraktion im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Die CSP-Fraktion im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft will, „dass Ostbelgien gestärkt aus der Corona-Krise hervorgeht“. Sie hält es für wichtig, dass dazu eine repräsentative Befragung der Bevölkerung durchgeführt wird. Die Ergebnisse könnten in die Arbeit des PDG-Sonderausschusses einfließen.

Um die Krise zu bewältigen unterstützt die CSP „gezielte und befristete“ Investitionen in das Gesundheitswesen, die Pflege, die Kinderbetreuung oder die Digitalisierung von Bereichen wie dem Unterrichtswesen. Alle Sekundarschüler und Lehrer müssten mit einem Laptop ausgestattet werden.

Die Krise habe gezeigt, dass es an flexiblen Weiterbildungsangeboten in handwerklich-technischen Berufen fehle für Menschen, die in Kurzarbeit sind oder arbeitslos werden.

Schließlich sieht die CSP-Fraktion die Regierung bei den neuen Zuständigkeiten in Verzug.

Als neuer Fraktionsvorsitzender kündigte Jérôme Franssen eine „konstruktive und kritische Mitarbeit“ an.

Stephan Pesch

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