Straßenblockaden: Gewerkschafter müssen vor Strafgericht

17 Gewerkschafter, fast alle Mitglieder der sozialistischen Gewerkschaft FGTB, müssen sich wegen mutwilliger Verkehrsbehinderung vor einem Strafgericht verantworten. Das hat die Lütticher Ratskammer entschieden.

FGTB-Mitglieder zündeten auf der E40-Autobahn bei Herstal Feuer und versperrten die Autobahn in beide Richtungen

FGTB-Mitglieder zündeten auf der E40-Autobahn bei Herstal Feuer und versperrten die Autobahn in beide Richtungen (Archivbild: Bild: Nicolas Lambert/Belga)

Im Rahmen von Streik- und Protestaktionen hatten die Gewerkschafter am 19. Oktober 2015 den Verkehr auf der Autobahn E40 auf der Höhe des Viakukts von Cheratte durch Blockaden zum Erliegen gebracht.

Die Aktion sorgte für Schlagzeilen. Ein Arzt kam wegen der Blockade nicht rechtzeitig, um eine geplante Operation durchzuführen und die Patientin starb.

rtbf/est

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2 Kommentare
  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Unterstützt der FGTB auch die Betroffenen ? Oder wurden die vorher wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen ?

  2. Jean-Pierre DRESCHER

    Wenn man keine Probleme hat schafft man sich oder eher gesagt anderen halt welche. Hauptsache nach Gutsherrenart immer fein drauftreten auf den Kleinen Mann ohne dicken Geldbeutel.

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