Der föderale Arbeitsminister David Clarinval (MR) sieht sich bei der Reform des Arbeitslosengelds bestätigt. Laut dem neuesten Bericht des Landesamts für Arbeitsbeschaffung (LFA) hat rund ein Drittel der Betroffenen wieder Arbeit gefunden.
Die Reform begrenzt das Arbeitslosengeld zeitlich und schließt Langzeitarbeitslose in mehreren Wellen aus dem System aus. Ein erheblicher Teil landet aber bei den ÖSHZ und bezieht ein Integrationseinkommen.
Clarinval spricht von einem Erfolg, der seinen Erwartungen entspreche. Die Arbeitslosenversicherung werde so zu einem vorübergehenden Schutz auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt.
Regional gibt es Unterschiede: In der Wallonie und Brüssel verlieren die meisten Menschen ihr Recht auf Arbeitslosengeld, in Flandern finden hingegen mehr Betroffene wieder eine Anstellung.
belga/vk