Das Kernkabinett der Föderalregierung hat sich am Samstag erstmals zu den Haushaltsberatungen getroffen.
Premierminister De Wever und die Vizepremiers hörten sich zunächst Vertreter der Nationalbank an. Diese zeichneten ein Bild der Wirtschafts- und Haushaltslage. Die Einnahmen seien seit dem Jahr 2000 im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt stabil geblieben. Die Ausgaben seien dagegen stark gestiegen, wegen politischer Entscheidungen, aber auch aufgrund der alternden Bevölkerung.
Belgien gebe mehr aus als seine Nachbarländer. Zudem falle das Wirtschaftswachstum schwach aus. Kommende Woche sollen weitere Gespräche zwischen den Kabinetten folgen.
Auch die flämische Regierung muss ihr Budget sanieren. Haushaltsminister Ben Weyts (N-VA) kündigte heute Morgen im flämischen Rundfunk Einsparungen in Höhe von zwei Milliarden Euro an.
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