In Flandern sind zum ersten Mal bei Menschen mögliche Infektionen mit dem West-Nil-Virus festgestellt worden. Das hat die flämische Gesundheitsbehörde mitgeteilt.
Demnach handelt es sich um fünf Verdachtsfälle in den Provinzen Antwerpen und Flämisch Brabant, in Regionen, wo bereits Infektionen bei Tieren bekannt waren. Eine Person befindet sich im Krankenhaus. Es handelt sich um die ersten Verdachtsfälle bei Menschen, seit bekannt ist, dass das Virus in Belgien zirkuliert.
Nach Angaben der Behörde für Nahrungsmittelsicherheit Afsca wurden seit Anfang August 25 Fälle des West-Nil-Virus bei Pferden und rund 60 bei Vögeln festgestellt. Nach Angaben der flämischen Gesundheitsbehörde bleibt das Risiko, sich anzustecken und zu erkranken, gering. Das Virus zirkuliert zwischen Mücken und Vögeln. Gelegentlich übertragen Mücken es auch auf Pferde und Menschen. Infizierte Tiere oder Menschen stecken andere jedoch nicht an.
vrt/belga/est