Der Begriff "hybride Bedrohung" reiche nicht mehr, um die Situation ausreichend zu beschreiben, so Bernard Quintin (MR) sinngemäß, deswegen wolle er das auch nicht mehr so nennen.
Was in Leipzig passiert sei, sei ein Angriff gewesen, Punkt, so der Innenminister, man befinde sich in einer Art Krieg. Jeden Tag sehe man sich Cyberangriffen gegenüber, würden Kabel in der Ostsee gekappt und so weiter.
Es sei deutlich, dass die Russen dahintersteckten, das seien Angriffe, Russland führe Krieg gegen Europa, das müsse man klar und deutlich sagen. Was allerdings nicht bedeute, dass man nun selbst Russland den Krieg erklären müsse.
Grund zu erhöhter Sorge bestehe für ihn bis auf Weiteres nicht, so Quintin noch, aber man müsse sich eben bewusst sein, dass man in einer neuen geopolitischen Realität lebe. - und entsprechende Maßnahmen zur Sicherung und Verteidigung des Landes ergreifen.
Boris Schmidt