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Nationaler Sepsis-Plan: Belgien will Blutvergiftung bekämpfen

05.05.202616:00
  • Föderalregierung
  • Großbritannien
  • Klinik St. Josef
  • Ostflandern
  • St. Vith
Buchstaben bilden das Wort Sepsis, Diagnose und Behandlung der Krankheit
Illustrationsbild: AndreyPopov/Smarterpix

Belgien setzt verstärkt auf den Kampf gegen Sepsis. Mit Tom Vanacker wurde erstmals ein nationaler Sepsis-Koordinator ernannt. Der langjährige Intensivpfleger am Universitätsklinikum Gent soll künftig den nationalen Sepsis-Plan umsetzen.

Anstoß für den nationalen Sepsis-Plan war die Pano-Reportage "Kwaad Bloed" ("Böses Blut"), die Ende 2023 ausgestrahlt wurde. In der Reportage berichteten Sepsis-Überlebende und Angehörige von Menschen, die an Sepsis verstorben sind, dass die Blutvergiftung häufig zu spät erkannt wurde. Nach der Ausstrahlung der Reportage gab der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke den nationalen Sepsis-Plan in Auftrag.

An dem Plan waren 60 Allgemeinmediziner, Intensiv- und Notärzte sowie Krankenpfleger und Sepsis-Überlebende beteiligt. Der Abschlussbericht wurde Ende Mai 2024 vorgelegt und fordert unter anderem, dass das Thema Sepsis in der Aus- und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal stärker verankert wird und auch in der Öffentlichkeit an Präsenz gewinnt, etwa durch Informationskampagnen.

Zudem empfehlen die Experten den Aufbau einer nationalen Sepsis-Datenbank zur besseren Erfassung von Diagnosen und mehr wissenschaftlicher Forschung. Ziel ist es, die Krankheit schneller zu erkennen. "Das Wort Sepsis muss bei jedem Menschen Alarm auslösen", betonte Vanacker in der VRT.

Schon im Jahr 2017 hatte die Weltgesundheitsversammlung (WHA) Sepsis zur Priorität für die Weltgesundheit erklärt und die Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, Maßnahmen zur Prävention, Diagnose und Behandlung zu treffen. Die Gefahren einer Blutvergiftung sind weiterhin groß, denn oft sind die Symptome der Sepsis nicht von denen einer gewöhnlichen Infektion zu unterscheiden.

Eine Sepsis ist eine Überreaktion des Körpers auf eine Infektion. Dabei greift das Immunsystem des Betroffenen den eigenen Körper an. Es kann zu Organversagen führen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod. Zu den Symptomen einer Sepsis zählen unter anderem eine sehr hohe oder ungewöhnlich niedrige Körpertemperatur, Kurzatmigkeit, starke Schmerzen, Verwirrtheit oder extreme Müdigkeit und bläuliche oder violette Hautverfärbungen. Zudem kann sich der Zustand des Betroffenen bei einer Sepsis rasant verschlechtern.

In seiner Funktion als Sepsis-Koordinator will Tom Vanacker sich zunächst mit erfolgreichen Modellen verschiedener Regionen im Kampf gegen Sepsis auseinandersetzen. In der VRT nennt er als Beispiel unter anderem sogenannte "Rapid Response Teams" in Gent, die Patienten im Falle einer Blutvergiftung frühzeitig auf Intensivstationen bringen.

Schritt für Schritt sollen Maßnahmen im Kampf gegen Sepsis umgesetzt werden. Dabei müssten jedoch alle politischen Ebenen und verschiedene Interessengruppen mitziehen. Langfristig könnte der Plan auch Kosten im Gesundheitssektor sparen. Als Vorbild gilt für Vanacker das Vereinigte Königreich: Dort habe sich der nationale Sepsis-Plan bereits sechsfach finanziell ausgezahlt.

Auch in Ostbelgien bleibt Sepsis ein Thema: In der Klinik St. Josef in St. Vith gibt es laut einer groben Schätzung von Klinikdirektor Paul Pardon rund 20 Fälle von Blutvergiftung pro Jahr.

Lindsay Ahn

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