Im Geldwäscheverfahren rund um den ehemaligen Föderalminister und EU-Kommissar Didier Reynders hat die ING Belgien nach einer außergerichtlichen Einigung 1,6 Millionen Euro gezahlt. Das teilte die Brüsseler Staatsanwaltschaft mit. Die Einigung folgt auf eine Anzeige der Nationalbank wegen möglicher Beihilfe zur Geldwäsche.
Die Brüsseler Staatsanwaltschaft hatte im April 2025 Ermittlungen gegen ING Belgien eingeleitet. Dabei ging es um die Frage, warum die Bank vor dem 21. Dezember 2023 keine Meldung an die zuständige Abteilung für Finanzdatenverarbeitung gemacht hatte. Konkret handelt es sich um 245 Bareinzahlungen und 779 e-Lotto-Überweisungen von Didier Reynders im Gesamtwert von über einer Million Euro.
belga/sh