Didier Reynders

Libysche Gelder: Reynders will sich nur im Parlament äußern

Im Zusammenhang mit den libyschen Staatsgeldern, die bei belgischen Banken eingefroren sind, hat Außenminister Didier Reynders angekündigt, bald einen Bericht dazu im Parlament vorzulegen. Über den Inhalt des Berichts will sich Reynders aber zuvor nicht in der Öffentlichkeit äußern, sagte er in der Nacht von Donnerstag auf Freitag am Rande eines Arbeitsbesuchs in New York. Premierminister Charles Michel hatte Donnerstag in der Kammer die Ministerien für Außenbeziehungen und Finanzen dazu aufgefordert, schriftlich darzulegen, wie mit den libyschen Staatsgeldern bislang umgegangen worden ist. Mehr ...

Libysche Gelder: Reynders wusste Bescheid

Rund 14 Milliarden Euro sollen nach dem Sturz des langjährigen libyschen Machthabers Muammar Gaddafi auf belgischen Konten eingefroren worden sein. Von dem Geld sind Zinsen abgeflossen, ohne dass die Öffentlichkeit genau weiß, wohin die Gelder letztlich gelangten. Die Regierung hat bislang keine klaren Antworten zu dem Thema geliefert. Ein bisschen hat sich das jetzt geändert. Mehr ...

Lage im Kongo bleibt angespannt

In der Demokratischen Republik Kongo hat das Verfassungsgericht am Wochenende den Oppositionskandidaten Félix Tshisekedi als Sieger der Präsidentschaftswahlen bestätigt. Der Einspruch gegen das Wahlergebnis durch den zweitplatzierten Kandidaten, Martin Fayulu, lehnten die Richter ab. Daraufhin proklamierte sich Fayulu kurzum selbst zum einzig rechtmäßigen Präsidenten. Mehr ...

Reynders bewirbt sich um Chefposten beim Europarat

Außen- und Verteidigungsminister Didier Reynders hat sich auf den Posten des Generalsekretärs beim Europarat in Straßburg beworben. Reynders bestätigte inzwischen entsprechende Pressemeldungen. Sollte Reynders tatsächlich an die Spitze des Europarats gewählt werden, würde das seinen Abschied aus der nationalen Politik bedeuten. Mehr ...