Zu Inhalt wechseln
  • BRF Nachrichten
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
BRF Nachrichten
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • BRF-Zeitreise
-

E-Autos werden immer attraktiver - auch wegen der explodierenden Spritpreise

07.04.202612:43
  • Auto
  • China
  • Europa
Ladevorgang bei einem E-Auto
Illustrationsbild: Denis Charlet/AFP

Die Spritpreise steigen deutlich – und machen E-Autos attraktiver: Pro Kilometer sind sie längst günstiger, und auch die Gesamtkosten sinken. Vor allem gebrauchte Leasingrückläufer bieten aktuell gute Chancen für einen günstigen Einstieg in die Elektromobilität.

Über 16 Cent mehr auf einen Rutsch. Damit wird Diesel laut Wirtschaftsministerium Mittwoch 2,489 Euro pro Liter kosten. Der Liter E10 wird bei einem Höchstpreis von 1,945 Euro landen - eine Steigerung um "nur" 4,4 Cent. Zum letzten Mal waren die Preise Mitte November 2022 so hoch.

Wenn man das umrechnet auf die reinen Energiekosten pro Kilometer, kostet das Fahren mit Verbrenner-Autos fast doppelt so viel wie mit Elektroautos, hebt Johan Driesen, Professor für elektrische Energiesysteme an der KU Löwen, im Interview mit Radio Eén hervor. Zumindest bezogen auf aktuelle E-Auto-Modelle.

Bei den Gesamtkosten eines Wagens, den sogenannten "Total ownership costs", spielen noch andere Faktoren eine Rolle - zum Beispiel die Anschaffung, der Unterhalt und der Restwert beim Wiederverkauf. Alles zusammengenommen sind E-Autos immer noch etwas teurer als Benziner oder Diesel, gerade auch in der Anschaffung.

Aber es gibt gute Nachrichten in dieser Hinsicht. Die Gesamtkosten für Elektroautos sind deutlich gesunken. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass E-Autos viel weniger Unterhalt benötigen, die entsprechenden Kosten also großteils wegfallen, so Driesen. Auch der Restwert eines Autos dürfe nicht vergessen werden.

Besonders interessant ist demnach aktuell der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos. Da gibt es gerade ein sehr großes Angebot, führt der Professor aus. Zurzeit kommt nämlich die erste Welle Elektroautos aus Leasingverträgen für Firmenwagen auf den Gebrauchtwagenmarkt. Sie werden zu sehr attraktiven Preisen verkauft.

Ein weiterer Faktor: Viele Menschen zögern noch immer, ein gebrauchtes E-Auto zu kaufen. Das bedeutet, dass die Preise für diese Wagen relativ niedrig sind. Was eigentlich nicht gerechtfertigt sei. Keine schlechten Karten also für jemanden, der den Umstieg wagen will.

Das gilt im Übrigen auch für Neuwagen - auch und gerade durch das enorme Angebot relativ preisgünstiger chinesischer E-Autos. Der Grund: die Überkapazitäten der chinesischen Autoindustrie. Was im Inland nicht abgesetzt werden kann, muss anderweitig abgestoßen werden - notfalls zu sehr günstigen Endpreisen, trotz hoher Zölle wohlgemerkt.

Es wird aber auch attraktiver, in Europa hergestellte E-Autos zu kaufen und damit hiesige Arbeitsplätze mit zu schützen: Die europäischen Produzenten seien mittlerweile aufgewacht, betont Driesen. Deswegen sehe man auch immer mehr interessante europäische E-Auto-Modelle.

Neben der preislichen Entwicklung spielt aber auch die technische Evolution eine große Rolle: Zwei große E-Auto-Mankos gehören immer mehr der Vergangenheit an. Die aktuellen Modelle verbrauchen weniger Energie pro Kilometer, was ihren Betrieb logischerweise günstiger macht. Das führt dazu, dass ihre Reichweite immer größer wird. Bei vielen Modellen kommt man mit einer Batterieladung mittlerweile 700 bis 800 Kilometer weit.

Diese Modelle haben auch alle eine Schnellladefunktion. In nicht allzu ferner Zukunft könnten Aufladezeiten von etwa zehn Minuten keine Seltenheit mehr sein, ein chinesischer Hersteller will ein entsprechendes Auto nächstes Jahr in Serienproduktion gehen lassen. Mit solchen Zeiten ist man wirklich immer weniger weit weg von der Zeit, die man für "klassisches" Tanken braucht.

Elektroautos sind für eine Gruppe Menschen besonders interessant: für Besitzer von Solaranlagen. Die tanken zuhause quasi gratis Strom, unterstreicht der Energieexperte.

Boris Schmidt

Nach oben
  • Home
  • Regional
  • National
  • International
  • Sport
  • Meinung
  • Kultur
  • BRF-Zeitreise

Neuigkeiten zum BRF als Newsletter

Jetzt anmelden
Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen?
Kontaktieren Sie uns!
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • Barrierefreiheit
  • Cookie-Zustimmung anpassen

Design, Konzept & Programmierung: Pixelbar & Pavonet

Cookie Hinweis

Wir nutzen Cookies, um die Funktion der Webseite zu gewährleisten (essentielle Cookies). Darüber hinaus nutzen wir Cookies, mit denen wir User-Verhalten messen können. Diese Daten teilen wir mit Dritten. Dafür brauchen wir Ihre Zustimmung. Welche Cookies genau genutzt werden, erfahren Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Nur essentielle Cookies zulassen Alle Cookies zulassen
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • BRF-Zeitreise
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
Podcast
-