Vor dem Hintergrund der steigenden Energiepreise hat sich das Parlament der Wallonischen Region am Dienstag mit der Frage befasst, wie man Privathaushalte und Wirtschaft entlasten könnte.
Auf dem Tisch lag ein Vorschlag aus den Reihen der Opposition, die Mechanismen wiederzubeleben, die während der Energiekrise nach Beginn des Ukraine-Krieges eingeführt worden waren, zum Beispiel Prämien für Selbstständige, Landwirte und Unternehmen oder der befristete Zugang zum Sozialtarif für Strom und Gas für Haushalte mit Zahlungsschwierigkeiten.
Die Regionalregierung aus MR und Les Engagés will dagegen abwarten. Man werde die Lage im Nahen Osten weiter beobachten, sagte Sozialminister Yves Coppieters (Les Engagés). Die Mittel der Wallonischen Region seien aber begrenzt. Zudem sei die Kontrolle der Energiepreise Sache der Föderalregierung, erklärte Energieministerin Cécile Niven (MR).
rtbf/sh